Jungschützen aus Dünfus besichtigten die Grube Bendisberg
„Unter Tage“ gab es viel Neues zu entdecken und zu lernen
Langenfeld/Dünfus. Die Jungschützen aus Dünfus machten einen Ausflug zum Bergwerk Grube Bendisberg. Bei der Ankunft wurden sie schon von einem Grubenführer erwartet. Zur Einführung schauten sich die Schützen einen kleinen Kurzfilm über die Grube Bendisberg an. Die zehn Teilnehmer Mäx, Delly, Wolly, Moni, Tobias, Lars, Hendrik, Niklas, Christian und Jenny durften das Bergwerk aus Sicherheitsgründen nicht ohne Helm betreten. Nachdem sie die Helme aufgesetzt hatten, ging es mit der angeschalteten Kopflampe ab ins Bergwerk. Auf dem 560 Meter langen Rundgang gab es für die Jungschützen viel Neues zu lernen und zu erfahren.
Da die früheren Bergmannsleute es so schnell wie möglich wieder nach draußen schaffen wollten und gegebenenfalls auch mussten, wurde bei 280 Metern der Scheitelpunkt mit einer Kerze markiert. Diese diente ebenso zur Sauerstoffanzeige. So konnten sie immer den schnellsten Weg nach draußen wählen und wussten auch immer, wie es um den Sauerstoff im Stollen stand.
Auf dem Weg durch den Stollen beteiligten sich die Dünfuser an dem angebotenen Ratespiel. Hier mussten sie die Augen offen halten und sieben versteckte Zwerge entdecken. Auf diesen befand sich jeweils ein Buchstabe. Die hier gemerkten Buchstaben mussten zu einem Lösungsort zusammengefügt werden.
Folgende Informationen haben sie zudem auf der Tour durch den Stollen gewonnen: Es gibt dort einen von zwei Erdbebenmessern weltweit. Mit diesem werden Schwingungen in der Tiefe wahrgenommen und nach oben auf ein Messgerät übertragen. So kann früh genug gewarnt werden, falls es ein Erdbeben geben sollte. Die drei Stollen werden als der Mittlere, der Obere und der Untere benannt. Zurzeit befindet sich ein Kinderstollen im Bau, in dem Kinder mit ihren Eltern die Arbeit der früheren Bergmannsleute ausprobieren können. Dieser soll bis Ende des Jahres fertiggestellt sein. Man kann auch eine Abenteuertour durch die Stollen machen. Hier werden kleine Gruppen von höchstens fünf Personen von einem speziell ausgebildeten Führer durch die Stollen geleitet. Draußen angekommen, legten die Jungschützen die Helme ab und stärken sich in der Hütte bei Monika und Steff.
