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St.- Matthiasbruderschaft Mayen und St.-Jakobusgesellschaft Vulkaneifel

Verantwortung für die Natur prägte die Gedanken auf dem Jakobus-Pilgerweg

12. „Premieren-Etappe“ auf dem Eifel-Camino führte von Lonnig nach Mayen

01.06.2015 - 10:20

Region Mayen/Maifeld. Dass „Pilgern verbindet“ - das erlebten wieder einmal Jakobs- und Matthiaspilger gemeinsam unterwegs auf dem „Eifel-Camino“ (EC). Zur zwischenzeitlich 12. (!) „Premieren-Etappe hatten die Mayener St.-Matthias-Bruderschaft (SMB MY) und die Regionalgruppe Vulkaneifel der St.-Jakobus-Gesellschaft RPS eingeladen. Diesmal bot das Maifeld den Fußpilgern einen ausgezeichneten „Weitblick“ auf der EC-Zugangs-Strecke von Lonnig über Polch und Nettesürsch nach Mayen.


Freude an Maifeld- Landschaft mit „Weitblick“


Wenn „Jakobus“-Pilger unterwegs sind, bietet eine gleichnamige Kirche natürlich treffliche Startbedingungen für die morgendliche Pilgerandacht mit begleitendem Pilgersegen für die Matthias- und Jakobusfreunde. Dies übernahm der mit pilgernde Diakon Wolfgang Dröschel ebenso gern wie die geistliche Betreuung unterwegs, die insbesondere an einigen Stationen in meditativen Pilger-Impulsen deutlich wurde. Insbesondere die Freude und Verantwortung für die Natur waren hierbei Themenbereiche, über die es nachzudenken galt, unterstützt durch Gebete und gemeinsame Gesänge. „Die hervorragenden Landschafts-Bilder, die wir unterwegs auf dem Maifeld erleben durften, sind hervorragende `Rahmenbedingungen´ für solche Gedankengänge auf unserem Weg nach innen“ waren sich die Pilger mit dem Sprecher der Regionalgruppe Vulkaneifel der Jakobusgesellschaft, Wolfgang Dröschel und SMB-Brudermeister Heinz Schäfer einig bei ihrem abschließenden Resümee des Pilgertages.


Kirchengeschichte hautnah erlebt


Zuvor hatten sie aber auch Informationen erhalten über die besuchten Gotteshäuser in Lonnig (Jakobskirche und Kapelle) und abschließend St. Veit in Mayen sowie die leider wegen Renovierungsbedarf geschlossene St.-Markus-Kirche in Minkelfeld. „Kirche und Kapelle in Lonnig hatten ihren Ursprung in einem Kloster der Augustinermönche, das 1142 erstmals erwähnt ist und wegen Armut 1326 durch Erzbischof Balduin nach Mayen verlegt wurde“, wusste Heinz Schäfer damalige Zusammenhänge darzulegen. „Es wäre zu begrüßen, wenn dieses schöne Gotteshaus im Maifeld bald wieder zugänglich wäre“, bedauerten die Jakobspilger, als sie der geschlossenen Markuskirche in Minkelfeld begegneten.


Fenster mit 40 Meter Durchmesser


Als eine der ehrwürdigsten Kapellen im weiten Umkreis wurde ihnen in Mayen die St.-Veit-Kapelle vorgestellt, die um 800 die erste Kirche von Mayen war und weiterhin die heutige Barockkirche ergänzt. „Die großen Fenster der St.Veit-Pfarrkirche vermitteln eine schöne Atmosphäre“ wurde den Jakobus- und Matthiasfreunden beim Pilger-Abschluss-Gottesdienst dort deutlich. „Die Fenster-Rosette im hinteren Kirchenbereich ist mit 40 Metern Durchmesser und 136 Einzelstücken die größte zwischen Bonn und Straßburg“ erfuhren die Camino-Pilger vom SMB-Brudermeister, der lobte abschließend alle Mitpilgerer und machte auf weitere anstehende SMB-Aktivitäten aufmerksam. Näheres hierzu ist abrufbar unter www.smb-mayen.de und www.eifelcamino.de.

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René Bringezu:
Herr Kowallek, Die Hauptsatzung soll wie folgt geändert werden: § 1 Oberbürgermeister, Beigeordnete (1) Die Stadt Neuwied hat neben den hauptamtlichen Oberbürgermeister zwei hauptamtliche Beigeordnete. (2) Der erste hauptamtliche Beigeordnete führt die Amtsbezeichnung "Bürgermeister" Vorher waren es "nur" der Bürgermeister und die beiden ehrenamtlichen Beigordneten. Bitte informieren Sie sich bevor Sie ihre "Meinung" streuen.
Siegfried Kowallek:
Die Neuwieder sprachen sich beim Bürgerentscheid nicht gegen einen dritten hauptamtlichen Beigeordneten aus, sondern gegen einen zweiten. Somit kandidierte dann ein SPD-Mann, Michael Mang, erfolgreich gegen den Vorschlag der CDU für den demzufolge einen (in Wirklichkeit immer noch!) unstrittigen hauptamtlichen Beigeordnetenposten. Als Mang nach Jan Einigs Wahl zum Oberbürgermeister absprachegemäß Bürgermeister wurde, kam es zur Verlegenheitslösung der zwei ehrenamtlichen Beigeordneten bis zur Kommunalwahl, was mit einer Wirkung des Bürgerentscheids überhaupt nichts zu tun hatte, sondern mit dem schwierigen GroKo-Binnenverhältnis und vielleicht auch mit der strategisch-taktischen Inkompetenz der Neuwieder SPD; denn hätte man nach Einigs Wahl zum OB einen anderen sozialdemokratischen Bürgermeisterkandidaten durchgebracht, wäre Mang hauptamtlicher Beigeordneter geblieben und die SPD hätte im Stadtvorstand eine Mehrheit. Da ein Oberbürgermeister und ein Bürgermeister nicht gleichzeitig Beigeordnete sind, können die drei Fraktionsvertreter Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis 90/Grüne) und Arno Jacobi (FWG) somit in ihrem Papaya-Koalitionsvertrag überhaupt keinen „weiteren“ hauptamtlichen Beigeordneten für die Stadt ausgehandelt haben. 0 + 0 + 1 ist immer noch 1 (ein Beigeordneter) und nicht 3, es sei denn, die Alternative für Deutschland mutiert jetzt zur Alternative für neue Rechenkünste. Siegfried Kowallek, Neuwied
Uwe Klasen:
Wer, wie ATTAC, sich als Nebenregierung aufführt, ohne eine demokratische Legitimation zu besitzen, dem wurde zu Recht die Gemeinnützigkeit aberkannt!
Uwe Klasen:
Besonders Perfide und Unsozial ist doch, dass von den Bruttoerhöhungen bei vielen Rentnern nicht viel ankommt, denn mit jeder Rentenerhöhung nimmt der Staat mehr Steuern ein und noch mehr Rentner werden in den kommenden Jahren durch Rentenerhöhungen in die Steuerpflicht hineinrutschen!
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