evm fertigte Thermografie-Aufnahmen von der KiTa in St. Johann an
Wärmeverlusten auf der Spur
St. Johann. Handlungsbedarf bei einigen Fenstern, beste Werte für Dächer und Wände: Das ist das Ergebnis der Analyse von Thermografie-Aufnahmen der Kindertagesstätte in St. Johann. Erstellt wurden sie von der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) für die Ortsgemeinde St. Johann.
Die Ortsgemeinde ist eine der vier Gewinner, die bei einer evm-Aktion zum Thema Klimaschutz und Energieeffizienz in Kommunen für eine Gebäude-Analyse ausgelost wurden. „Energieeffizienz ist für die Ortsgemeinde ein großes Thema. Deshalb freuen wir uns über die Unterstützung und Beratung, die wir von der evm bekommen“, erklärte Bürgermeister Michael Stephani bei der Übergabe der Infrarotbilder. Mitgebracht hatte diese Berthold Nick, Leiter der Kommunalen Betreuung Ortsgemeinden bei der evm. Er hielt fest: „Wir sehen uns als Partner der Städte und Gemeinden. Dazu zählt für uns auch, den Klimaschutz und die Energiewende gemeinsam und möglichst wirtschaftlich voranzubringen. Wir fördern dies unter anderem durch nützliche Dienstleistungen.“
Aus diesem Grund hatte das Unternehmen im vergangenen Herbst kostenlose Thermografie-Analysen über seine Zeitschrift für Kommunen verlost. Die Ortsgemeinde St. Johann gehört zu den Gewinnern; im Winter besuchten dann Experten die Kindertagesstätte mit der Wärmebildkamera. Dabei deckten die sechs Aufnahmen Schwachstellen an manchen Fenstern, vor allem im Bereich der Dichtungen, auf. Thermografie-Aufnahmen zeigen, wo Wärme verloren geht und der Handlungsbedarf am größten ist. Sie bilden die Basis für eine effektive und effiziente Sanierung. „Die Ursachen für die Kältebrücken werden wir prüfen und schauen, mit welchen Mitteln wir diese beheben können“, kündigte der Bürgermeister an. Denn die Ortsgemeinde schaue sehr genau auf Verbrauchsdaten der eigenen Liegenschaften: „Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen.“
Bundesweit werden über 70 Prozent des Energiebedarfs privater Haushalte für das Beheizen von Gebäuden verwendet. „Hier liegt das größte Einsparpotenzial“, betonte Berthold Nick. Grund genug für die evm, auch ihre Kunden bei diesem sinnvollen Vorhaben zu unterstützen. Im vergangenen Jahr nutzten weit über 100 Kunden dieses Angebot. Wärmebildaufnahmen sind der schnellste und effizienteste Weg, den energetischen Gesamtzustand der Gebäudehülle visuell darzustellen. So können Ursachen für einen erhöhten Energieverbrauch einfach erkannt und Maßnahmen zur Energie- und CO2-Einsparung geplant werden. Aufgenommen werden können die Infrarotbilder nur in den Wintermonaten, wenn es ausreichend kalt und das Gebäude beheizt ist.
Pressemitteilung
Energieversorgung Mittelrhein AG
