Allgemeine Berichte | 23.09.2026, 09:36 Uhr

Westnetz investiert in Modernisierung der Infrastruktur

Westnetz macht Strom- und Glasfasernetz in Kirchwald fit für die Zukunft

An einer digitalen Ortsnetzstation informierten Vertreter von Westnetz und Westenergie über die abgeschlossenen Maßnahmen zur Modernisierung der Strom- und Glasfaserinfrastruktur in Kirchwald.

Kirchwald. Westnetz hat die Energie- und Glasfaserinfrastruktur in Kirchwald umfassend modernisiert. In den vergangenen drei Jahren errichtete der Verteilnetzbetreiber drei digitale Ortsnetzstationen, verstärkte das Stromnetz mit neuen Kabeltrassen und schuf mit dem Glasfaserausbau die Grundlage für mehr als 370 Glasfaseranschlüsse.

Im Rahmen eines Vor-Ort-Termins in Kirchwald informierten sich Timo Kanzinger, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel, und Frank Pohl, Ortsbürgermeister von Kirchwald, über die Modernisierung der Energie- und Glasfaserinfrastruktur sowie die damit verbundenen Investitionen in die Versorgungssicherheit vor Ort.

Im Zuge der Maßnahmen verlegte Westnetz rund zwei Kilometer Mittelspannungskabel sowie mehr als fünf Kilometer Niederspannungskabel. Darüber hinaus wurde das Stromnetz auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Die Investitionen erhöhen die Versorgungssicherheit und schaffen die Voraussetzungen für die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien sowie den wachsenden Strombedarf durch Elektromobilität und Wärmepumpen.

Die neuen digitalen Ortsnetzstationen liefern dabei wichtige Netzdaten in Echtzeit und unterstützen Westnetz dabei, das Stromnetz effizient zu überwachen und zu steuern. „Durch den Einsatz der drei digitalen Ortsnetzstationen können wir schneller und gezielter auf Veränderungen im Stromnetz reagieren. Im Störungsfall ermöglichen die digitalen Rückmeldungen eine schnelle Eingrenzung der Fehlerstelle. Nicht betroffene Netzbereiche können dadurch deutlich schneller wieder versorgt werden als bei konventionellen Ortsnetzstationen. Um die Vorteile dieser Technologie gezielt zu nutzen, statten wir strategisch wichtige Netzknotenpunkte sukzessive mit digitalen Ortsnetzstationen aus. Dies ist einer von vielen Bausteinen, mit denen wir unser Stromnetz durch den gezielten Einsatz digitaler Technologien effizient und zukunftssicher weiterentwickeln“, erläuterte Michael Kaiser, Netzplaner bei Westnetz.

Parallel zum Netzausbau setzte Westnetz auch den Ausbau der digitalen Infrastruktur um. Dafür verlegte das Unternehmen rund 5,5 Kilometer Rohrsysteme für Glasfaser. Nach Abschluss der Arbeiten konnten mehr als 370 Glasfaseranschlüsse an das leistungsfähige Glasfasernetz angebunden werden.

„Die Energiewende stellt die Verteilnetze vor große Herausforderungen. Deshalb investieren wir konsequent in den Ausbau und die Digitalisierung unserer Infrastruktur. Digitale Ortsnetzstationen ermöglichen es uns, die Netze präzise zu überwachen und zu steuern. Mit Projekten wie in Kirchwald machen wir unsere Netze fit für die Anforderungen der Zukunft und schaffen gleichzeitig die Voraussetzungen für eine sichere Energieversorgung und eine leistungsfähige digitale Infrastruktur“, sagt Michael Dötsch, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle bei Westnetz.

Auch die Gemeinde begrüßt die Investitionen in die lokale Infrastruktur. „Die Investitionen in die Infrastruktur leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde. Von den Maßnahmen profitieren Bürgerinnen und Bürger ebenso wie die weitere Entwicklung des Ortes“, betonte Frank Pohl, Ortsbürgermeister von Kirchwald.

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An einer digitalen Ortsnetzstation informierten Vertreter von Westnetz und Westenergie über die abgeschlossenen Maßnahmen zur Modernisierung der Strom- und Glasfaserinfrastruktur in Kirchwald. Foto: Westnetz GmbH, Sophie Ney

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