Gemeinsam Zukunft gestalten
Zwei Pfarrgemeinderäte ziehen an einem Strang
aus Mayen
Klausurtagung auf dem Berg Moriah: Die Pfarrgemeinderäte von St. Jodokus Langenfeld und St. Lukas Mayen stellen die Weichen für eine lebendige und offene Kirche.
Berg Moriah. Kirche aktiv entwickeln, anstatt sie nur abzuwickeln – mit diesem klaren Ziel vor Augen trafen sich die Pfarrgemeinderäte der Pfarreien St. Jodokus und St. Lukas zu einer intensiven, zweitägigen Klausurtagung auf dem Berg Moriah. Rund 20 Ratsmitglieder nutzten die gemeinsamen Tage Ende Oktober, um das Fundament für eine engere Zusammenarbeit und eine zukunftsfähige Ausrichtung der Pfarreien zu legen.
Unter der professionellen Moderation von Dr. Thomas Fößel widmete sich das Gremium vier zentralen Leitfragen: Wer sind wir? Woraus leben wir? Wofür stehen wir? Und wohin führt uns das? Nach dem gegenseitigen Kennenlernen wurde schnell deutlich, woher die Engagierten ihre Kraft schöpfen: Neben dem Glauben, Gott und Jesus Christus wurden die Gemeinschaft, das Gebet, die Heilige Schrift, Maria sowie der Dienst am Nächsten als tragende Säulen genannt.
Nächstenliebe und Hoffnung im Fokus
Beim Blick auf die Außendarstellung der Kirche stand die gelebte Nächstenliebe im Mittelpunkt der Diskussionen, dicht gefolgt von der Vermittlung des Wort Gottes und dem Schenken von Hoffnung. Wie das konkret aussehen kann, bewiesen die Räte bei einer praxisnahen Übung: Auf die Frage eines kirchenfernen Menschen „Wofür steht ihr eigentlich?“, antworteten die Mitglieder kurz und prägnant mit Aussagen wie „Wir bieten Hoffnung“ oder „Wir stehen für Nächstenliebe“. Für die Zukunft wünschen sich die Räte vor allem Offenheit, Verlässlichkeit, mehr Gelegenheiten für Begegnungen und den Mut, klar Position zu beziehen.
Neben der intensiven inhaltlichen Arbeit, die am zweiten Tag in einer harmonischen Atmosphäre auf Augenhöhe fortgeführt wurde, kam auch das gesellige Miteinander am Abend nicht zu kurz. Es bot Raum, um persönliche Kontakte zu knüpfen und das gegenseitige Vertrauen zu stärken.
Feierlicher Abschluss und Ausblick
Feierlicher Abschluss und Ausblick
Den feierlichen Schlusspunkt der Klausur bildete eine gemeinsame Eucharistiefeier, die Dekan Jörg Schuh zelebrierte. In seiner Predigt betonte er die Bedeutung des Miteinanders: Es gelte, Meinungen ehrlich auszutauschen, auch mal miteinander zu ringen und Lasten gemeinsam zu tragen. Gleichzeitig ermutigte er die Ratsmitglieder, Entscheidungen stets im Licht der Heiligen Schrift zu betrachten.
Das positive Fazit der Beteiligten: Wenn zwei Räte sich auf Augenhöhe begegnen, entstehen Vertrauen und Zuversicht. Nun geht es darum, die erarbeiteten Impulse in konkrete Schritte für die Arbeit in den Pfarreien vor Ort umzusetzen. Ein besonderer Dank gilt Dr. Thomas Fößel für die Vorbereitung und Moderation, Dekan Jörg Schuh für die Organisation sowie allen Mitgliedern für ihr eingebrachtes Engagement und ihre Zeit.
Zwei Räte - ein Ziel: eine Kirche, die lebendig, offen und zukunftsfähig ist.
Idyllische Ruhe im Grünen: Diese malerische Kapelle stand symbolisch für die konzentrierte und harmonische Atmosphäre unserer diesjährigen Klausurtagung. Foto: Hans-Peter Buhs
Jedes Wort sitzt: Die Klausurteilnehmer hören Moderator Dr. Thomas Fößel gespannt zu, der das Team mit seiner professionellen Art begeistert und durch die beiden Tage leitet. Foto: Martina Wolf
Feierlicher Abschluss: Dekan Jörg Schuh bei seiner Einladungsrede vor der gemeinsamen Eucharistiefeier zum Ende der Klausurtage. Foto: Martina Wolf
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Bestens vorbereitet und mit spürbarem Herzblut: Dr. Thomas Fößel gibt alles und führt absolut professionell durch das Klausurprogramm. Foto: Martina Wolf