Politik | 01.02.2014

Frauen-Union Meckenheim begrüßt Gesetzentwurf zur Rente

Anerkennung für ältere Mütter

Sabrina Gutsche, Vorsitzende der Frauen-Union (FU) Meckenheim. privat

Meckenheim. „Es geht nicht nur um Geld, es geht auch um Anerkennung. Deshalb freuen wir uns gleich doppelt, dass das Bundeskabinett nun den Gesetzentwurf zur Mütterrente beschlossen hat“, sagt Sabrina Gutsche, Vorsitzende der Frauen-Union (FU) Meckenheim.

„Dafür haben wir auch hier bei uns Unterschriften gesammelt, und ich habe bei der Bundesdelegiertenversammlung in Ludwigshafen dafür gestimmt.“ Ab Dienstag, 1. Juli, soll allen Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, ein zusätzlicher Entgeltpunkt auf die Rente angerechnet werden.

„Kinder zu erziehen, ist eine Leistung und von großer Bedeutung für die Gesellschaft“, fügt FU-Vorstandsmitglied Ariane Stech hinzu. „Umso ungerechter war es, dass nun gerade die Frauen, die weniger Betreuungsmöglichkeiten vorfanden als heute, für ihren Ausstieg aus dem Beruf bestraft wurden.“ Denn der macht sich schmerzhaft auf dem Rentenbescheid bemerkbar. Abgesehen davon gab es früher keinen Anspruch auf Teilzeit, so dass Mütter kleinerer Kinder keine Alternative hatten, als zu Hause zu bleiben.

Der Gesetzesentwurf wird nun im Bundestag beraten. „In jüngster Zeit war viel zu lesen, Mütter bekämen weniger als vorher.

Aber das stimmt so nicht“, betont Vorstandsmitglied Anne Viehmann. „Die weit überwiegende Mehrheit wird mehr Geld bekommen.“ Dass bei Bezug von Grundsicherung eine höhere Rente angerechnet werde, sei rechtens und auch bisher schon Praxis.

Nach der bisherigen Regelung bekamen Mütter (oder auch Väter), deren Kinder nach 1992 zur Welt kamen, je Kind drei Rentenpunkte gutgeschrieben, alle anderen nur einen. Nun wird die Gerechtigkeitslücke wenigstens zum Teil geschlossen. Dies macht für jedes Kind 28 Euro mehr Rente im Monat aus.

Pressemitteilung

der Frauen-Union Meckenheim

Sabrina Gutsche, Vorsitzende der Frauen-Union (FU) Meckenheim. Foto: privat

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