Politik | 30.09.2014

Mehrheit im Bauausschuss unterstützt Antrag der Meckenheimer Grünen zur Zwischennutzung

Ansprechende Kunst statt gähnende Leere im Schaufenster

Meckenheim. In Meckenheim sollen Möglichkeiten ausgelotet werden, um zukünftig die Schaufenster leer stehender Ladenlokale in der Altstadt, am Neuen Markt und in der Heroldpassage durch künstlerische Elemente aufzuwerten. Dies hat der Ausschuss für Bau, Vergabe, Wirtschaftsförderung und Tourismus in seiner Sitzung am 23. September auf Antrag der GRÜNEN mehrheitlich beschlossen.

Kostenlose kulturelle Zwischennutzung

Mit den Stimmen von CDU, SPD, BfM und GRÜNEN wurde der Wirtschaftsförderer beauftragt, bei Eigentümern und Vermietern leer stehender Ladenlokale abzufragen, ob und zu welchen Bedingungen diese sich auf eine kostenlose kulturelle Zwischennutzung der einsehbaren Flächen einlassen würden.

Zum Hintergrund

Zum Hintergrund und Ziel des Antrages erklärt Stefan Ummenhofer, der die GRÜNEN als Sachkundiger Bürger im Ausschuss vertritt: „Gegenwärtig sind Schaufenster unvermieteter Ladenlokale für Passanten nicht selten komplett in ihrem Leerstandscharme einsehbar. Wir GRÜNEN finden: Ohne großen Aufwand könnten diese Flairlücken geschlossen werden, beispielsweise durch künstlerische Plakate, von Schulkindern gemalte Bilder oder vergrößerte Abzüge historischer Stadtansichten.“ Dafür braucht es jedoch die Bereitschaft der Eigentümer und Vermieter. Diese Voraussetzung wird nun durch die beschlossene Interessenabfrage mithilfe des Wirtschaftsförderers geklärt. Der nächste, darauf aufbauende Schritt könnte ein Konzept für die kulturelle Zwischennutzung sein, betont der grüne Co-Fraktionsvorsitzende Tobias Hasenberg: „Unabhängig von der jetzt vorgeschalteten Interessenabfrage haben wir gemeinsam mit der SPD, die sich ebenfalls für das Thema stark macht, schon vor Längerem über Elemente eines solchen Gesamtkonzepts diskutiert. Fällt das Ergebnis der Abfrage positiv aus, liegen weitere Ideen also bereits in der Schublade.“ Der erfolgreiche Ansatz der kulturellen Zwischennutzung wird auf verschiedenste Art und Weise an unterschiedlichsten Orten immer häufiger angewendet. Auch in Meckenheim spielte das Thema in Ansätzen schon eine Rolle. Bereits 2010 kam es bei einem Projekt im Rahmen der Kulturtage zu einer eintägigen „künstlerischen Übernahme“ der Tiefgarage an der Adendorfer Straße. Darüber hinaus hat 2014 die SPD Fraktionsvorsitzende Brigitte Kuchta im Bürgermeisterwahlkampf die Idee der kulturellen Zwischennutzung zu einem Teil ihrer Zukunftsvision für die Stadt gemacht.

Weitere Infos

Mehr Infos zum Antrag und dem Konzept der kulturellen Zwischennutzung allgemein gibt es unter www.gruene-meckenheim.de

Pressemitteilung

B‘90/Die Grünen OV Meckenheim

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