Frauen-Union Meckenheim zu Besuch auf Burg Heimerzheim
Ausflug in die Geschichte
Meckenheim. Geschichte ist auch Familiengeschichte, und Gebäude sind ihre steinernen Zeugnisse.
Einen Ausflug durch mehr als sieben Jahrhunderte unternahmen Mitglieder und Gäste der Frauen-Union Meckenheim bei ihrer Besichtigung der Burg Heimerzheim. Peter von Boeselager – die Wasserburg ist seit sechs Generationen im Besitz der Familie – führte die Gruppe.
Erstmals erwähnt ist die Burg 1352.
Im Mittelalter hielten mehrere Zugbrücken Eindringlinge fern, und mitten im Hof lag ein riesiger Misthaufen.
Später ging es kultivierter zu, im Roten Salon wurden Gäste empfangen, die Herren zogen sich ins reich mit Trophäen geschmückte Jagdzimmer zurück, die Frauen nahmen ihren Tee im Damenzimmer.
Auch die Beteiligung der Familie von Boeselager an der Verschwörung des 20. Juli 1944 war Thema.
Die Teilnehmer besichtigten den Landschaftspark, der eine Sichtachse über 13 Kilometer Luftlinie zur Tomburg bietet, und besuchten den Familienfriedhof.
Sie erfuhren auch, dass „Boeselager“ von „Binsenleger“ kommt und daher zwei Spaten das Familienwappen zieren.
Die Familie stammt ursprünglich aus dem Mecklenburgischen.
Die Frauen-Union bot diese Führung passend zu ihrem Jahresmotto „Kultur“ an.
Vorsitzende Sabrina Gutsche begrüßte die Teilnehmer.
An die Besichtigung schlossen sich Gespräche und Kaffeetrinken mit der CDU-Landtagsabgeordneten Ilka von Boeselager an.
Pressemitteilung
der Frauenunion Meckenheim
