Allgemeine Berichte | 15.10.2013

Evangelische Grundschule Meckenheim

Ausflug zur DLR

Die Evangelische Grundschule Meckenheim besuchte die DLR in Köln

Meckenheim/Köln. Die 4a der Evangelischen Grundschule in Meckenheim unternahm einen Ausflug zur DLR nach Köln. Julia Keller hat hierzu einen Bericht verfasst, den wir gerne veröffentlichen:

Wir waren im DLR. Mir hat alles gut gefallen. Wir sind mit dem Bus zum DLR school-Lab gefahren. Die Abkürzung DLR steht für „Deutsche Luft- und Raumfahrt“.

Als Erstes haben wir einen langen Vortrag von Dr. Jan Bechert gehört, in dem er uns begrüßt hat und uns den Ablauf vom Tag erzählt hat.

Danach haben wir ein paar kurze Filme gesehen. Im ersten Film ging es um den Toilettengang im Weltall. Im zweiten Film wollte ein Astronaut einen Waschlappen pitschnass machen und ihn auswringen, während des Auswringens lief das Wasser den Arm entlang und verschwand in jeder einzelnen Zelle, sodass man ertrinken würde unter der Dusche. Im dritten Film wollte ein Astronaut weinen, aber die Tränen klebten unter den Augen fest. Im vierten Abschnitt ging es um einen fallenden Apfel mit einem Wurm.

Nach den Filmen haben wir ein Experiment gemacht. Wir erhitzten einen Eimer Stickstoff. Der Stickstoff kochte bei 195°C. Es dampfte und am Rand bildeten sich kleine Bläschen. Svenja hat eine Rose in den Stickstoff getaucht.

Dabei hatte sie natürlich Handschuhe und Schutzbrille an. Die Rose holte sie nach einer Weile raus und hielt sie über ein Becken. Sie drückte auf die Rosenblätter, die wie Glas zersprangen. Dasselbe hat mit Papier nicht funktioniert. Danach hat Jan ein bisschen Stickstoff auf den Boden gegossen und der Stickstoff rollte wie Murmeln über den Boden.

Nach dem Experiment wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Ich war in Gruppe G. Als Erstes hatten wir das Experiment „Vakuum“.

Da waren zwei Halbkugeln, die Jan zu einer Kugel zusammensetzte und dann die Luft mit einem Sauger raussaugte. Nun ließ sich die Kugel nicht mehr öffnen. Wir haben es mit Tauziehen versucht, haben es aber nicht geschafft. Als wir die Luft wieder durch den Verschluss reinließen, konnten wir die zwei Halbkugeln ohne Probleme auseinandernehmen. Jan gab eine Spritze rum und sagte: „Wer schafft es, den hinteren Teil der Spritze ohne es zu berühren wieder reinzukriegen?“ Niemand hat es geschafft außer mir, weil ich es vom Tag der offenen Tür schon wusste.

Jetzt legten wir einen aufgepusteten Luftballon in eine Glasglocke und erzeugten in ihr ein Vakuum.

Der Ballon wurde dadurch immer größer. Hätten wir die Luft nicht wieder hereingelassen, wäre der Ballon mit Sicherheit geplatzt. Nun hängten wir eine Klingel in die Glasglocke. Im Vakuum konnten wir ihr klingeln nicht mehr hören. Marshmallows wurden im Vakuum doppelt so groß. Beim Essen waren sie leider sogar geschrumpft, schade.

Mein zweites Experiment ging um Flugzeugbau und welches Material dafür geeignet ist. Wir hatten Fliesen, Eisenblöcke, Plastikblöcke und einen Luftballon. Zuerst haben wir getestet, welches schwer und welches leicht ist.

Alle Teile kamen in die zweite Runde - Härte. Nun legten wir sie unter ein Fallrohr, durch das eine leichte und eine schwere Kugel fielen. Plastik und Eisen kriegten nur eine Delle. Die Fliese zerbrach schon bei der leichten Kugel. Aber beim Härtetest war sie die Beste. Den Luftballon legten wir in Stickstoff.

Er schrumpfte zusammen wie die Pinguine, wenn sie bei Kälte zusammenrücken. So ein Material können wir beim Flugzeugbau nicht gebrauchen.

Nach einer 20-minütigen Pause packten wir unsere Sachen und gingen in die ESA. Dort haben wir einen echten Astronauten gesehen, der im nächsten Halbjahr auf eine Raumstation fliegt, für sechs Monate. Runter kommen sie mit einer Kapsel, die, wenn sie in den Sauerstoffbereich der Erde kommt, für fünf Minuten Feuer fängt.

Wir waren in der Trainingshalle der Astronauten. Dort besuchten wir einen Nachbau des Kolumbusmoduls.

Auf dem Rückweg durften wir im Speiseraum vom DLR unser Frühstück essen. Alle haben versucht, Jan und seinen Mitarbeitern Pommes zu stibitzen. Ich konnte von Jan ein Brötchen ergattern. Der Bus hatte sich auch noch verfahren und kam zu spät zum Abholen.

Julia Keller

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Karl Frings: Mit ihrer Gegendarstellung schildern sie in bemerkenswerter Weise, womit sich die Gemeinde nach ihrem Zuzug 2009 alles beschäftigen musste. Letztendlich nur um Ihr Ziel, die Beseitigung, der Linde zu erreichen.
  • Matthias Klinkner: Unsere Jubiläumsveranstaltung konnte mit einer Rekordanzahl an Finishern (1.351 in allen Läufen) abschließen; auch Dank Eures erneuten Einsatzes. Ich wünsche weiterhin sportlichen Erfolg.

Kolping-Auszeit im Vogelsbergdorf in Herbstein

  • Michael X: Das Titelbild ist sehr interessant. Wer hat es auf den Kopf gestellt?
Dauerauftrag 2026
Imageanzeige
Image Anzeige
Jubiläum
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0284#
Imageanzeige
Stellenanzeige Physiotherapie
Maikirmes in Grafschaft-Oeverich, 14. – 18.05.26
Anzeige Naschgarten
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
201

Die dritte Maiwoche bringt Bewegung in viele Lebensbereiche. Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und mit dem nahenden Sommer wächst bei vielen der Wunsch nach Veränderung, Leichtigkeit und neuen Impulsen. Während einige Sternzeichen neuen Schwung in der Liebe erleben, müssen andere Geduld beweisen oder alte Themen klären. Auch beruflich stehen wichtige Entscheidungen an. Kleine Erfolge sorgen für Motivation, gleichzeitig verlangen manche Situationen einen kühlen Kopf.

Weiterlesen

Kartenausschnitt der aktuellen Wanderung.Fotos: NATUR AKTIV ERLEBEN
30

„Alle Frühlingsblumen sind inzwischen aufgeblüht, fast alle Bäume leuchten in frischem Grün, der erste Ginster blüht bereits - der Wald und die Wiesen duften mal zart, mal kräftig würzig.“ Das haben die Wegepaten, die diese 4. Etappe des „Höhenzauber“-Weitwanderwegs von NAE betreuen, Ende April geschrieben. Inzwischen ist der Ginster voll erblüht, ein Grund mehr, diese Tour jetzt in Angriff zu nehmen und ihre Schönheiten zu genießen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Elisa I. übernahm das Diadem der Brunnenkönigin. Fotos: AKS
27

Brunnenfesteröffnung mit Krönung der neuen Brunnenkönigin

Der Himmel lachte mit Elisa I.

Bad Breisig. Eine arktische Kaltfront mit viel Regen sollte das diesjährige Brunnenfest begleiten – so die Wetterprognosen. Doch ohne Regen gäbe es keine Quellen und keine vollen Brunnen in der Quellenstadt Bad Breisig – also doch passendes Wetter?

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
216

18-Jähriger verlor Kontrolle über Fahrzeug

14.05.: Fünf Verletzte bei Frontalcrash auf der K35

Bruttig-Fankel. Am Donnerstag, 14. Mai, gegen 16.40 Uhr kam es auf der K35 zwischen Bruttig-Fankel und Treis-Karden zu einem Frontalzusammenstoß. Ein 18-jähriger Fahrzeugführer hat in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, kollidierte mit der linksseitig befindlichen Schutzleitplanke und anschließend mit einem entgegenkommenden PKW.

Weiterlesen

Mit einem Umzug der Heerlager wurden die Historienspiele eröffnet. Foto: SCH
26

Darstellungen aus der Welt der Kelten, der Römer, des Mittelalters und des Preußischen Heeres

Historienspiele auf der Festung Ehrenbreitstein: Drei Tage großes Spektakulum

Festung Ehrenbreitstein. Eröffnet wurden die Historienspiele 2026 zwischen den alten Gemäuern hoch über Rhein und Mosel mit einem farbenprächtigen Umzug der Heerlager. Aus dem historischen Zeltlager, direkt an der Gondelstation gelegen, ziehen die Darsteller aus der Welt der Kelten, der Römer, des Mittelalters und des Preußischen Heeres in die Festungsanlage ein. Mit ihrer Parade stimmen sie die Besucher...

Weiterlesen

Dauerauftrag Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Holz Loth-Entsorgung
Anzeige Uhren Vintage
Anzeige "Rund ums Haus"
Outdoormöbel
Wir helfen im Trauerfall
Stellenmarkt Hausmeister
Stellenmarkt Reinigungskraft
Muttertag
Titelanzeige
Stellenanzeige Schneiderin
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Rund ums Haus
Mitarbeiter im Verkauf