Frauentreff Meckenheim e.V.
Besuch in Monschau, der alten Tuchmacherstadt an der Rur
Meckenheim/Monschau. 31 Frauen des Frauentreff Meckenheim e. V. besuchten Monschau. Eine malerische Stadt, die eingebettet zwischen den Berghängen des Naturparks Hohes Venn – Eifel liegt. Enge, verwinkelte Gassen, Kopfsteinpflaster, schieferverkleidete Häuser, eine Burg und zahlreiche Fachwerkhäuser geben Monschau ein mittelalterliches Aussehen. Es begann mit einer Führung im Roten Haus, einem prachtvollen Patrizierhaus aus dem 18. Jhdt, welches das Wahrzeichen von Monschau ist. Es war Wohnhaus, Kontor und Produktionsstätte der Tuchmacher-Dynastie Scheibler und wurde 1752 von Johann, Heinrich Scheibler erbaut. Die Einrichtung im Stil des Aachen-Lütticher Barocks, des Louis-seize und des Empire lassen den Glanz und die Pracht der Tuchmacherfamilie Scheibler erahnen. Heute ist der Familienbesitz als Stiftung ein Museum und liegt auf der Wollroute in der Dreiländerregion rund um Aachen.
Glanzstück des Hauses ist die über drei Etagen freitragende Wendeltreppe aus Eichenholz, in die 21 Darstellungen verschiedener Stadien der Tuchherstellung hineingeschnitzt wurden. Während in einem Kellerbereich die Küche, mit herrlichen Kupfer- und Messinggegenständen untergebracht war, wurde daneben die Wolle gewaschen und gefärbt.
In allen Betriebsstätten zusammen wurden damals bereits 6.000 Menschen beschäftigt. Nach dem Mittagessen auf dem malerischen Marktplatz erfuhren die Damen bei einer Stadtführung einiges über die Menschen und die Feste in der Stadt. Der Weihnachtsmarkt und die alljährlichen Theaterfestspiele im Innenhof der Burg sind weithin bekannt.
Nach einer Einkehr in einem der zahlreichen Cafés der Stadt besuchte man noch den Monschauer Handwerksmarkt und die Glashütte.
Alles hat einmal ein Ende und so hieß es Abschied nehmen von Monschau, der Perle der Eifel.
