Freundschaft Meckenheim
Deutsch-Französisches Partnerschaftstreffen in Meckenheim mit kulturellem Programm
aus Meckenheim
Meckenheim. Französische Freunde aus der Partnerstadt le Mée waren zu Gast in Meckenheim. Ein ereignisreiches Wochenede liegt hinter einer großen Gruppe von Bürgern aus Meckenheim und Le Mée-sur-Seine. Am Freitagabend waren die französische Gäste zum 38.Partnerschaftstreffen am Rathaus in Meckenheim eingetroffen. Unter ihnen befanden sich auch 13 Schülerinnen und Schüler des College Triolet in Le Mée. Nach der herzlichen Begrüßung durch die deutschen Gastgeber und in Anwesenheit des Meckenheimer Bürgernmeisters Sven Schnieber, ging es für die französischen Gäste direkt zu ihren Gastfamilien, bei denen der Abend in gemütlicher Atmosphäre ausklang.
Am Samstagmorgen startete das gemeinsame Programm bereits um 8 Uhr. Mit zwei Bussen machte sich die deutsch-französische Gruppe auf den Weg nach Rhöndorf und Unkel. Ein erster Höhepunkt war dort der Besuch des Konrad-Adenauer-Hauses in Rhöndorf. Bei einer sehr interessanten und anschaulichen Führung erhielten die Teilnehmer einen Einblick in das Leben und Wirken des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland. Besonders dessen Bedeutung für die Aussöhnung von Deutschen und Franzosen nach Jahrhunderten der Feindschaft, wurde dabei deutlich Geschichte wurde so für die Besucherinnen und Besucher aus Frankreich aber auch für ihre Gastgeber unmittelbar erlebbar.
Zur Mittagszeit ging es weiter nach Unkel. Dort erwartete die Gruppe ein gemeinsames Mittagessen in besonderer Atmosphäre – unter einem Dach aus Reben. Bei einer zünftigen Winzer Vesper und angeregten Gesprächen war ausreichend Zeit für Begegnungen und den Austausch zwischen den deutschen und französischen Freunden.
Am Abend stand dann Köln auf dem Programm. Dort ging es an Bord eines Schiffes zu einem festlichen Gala-Dinner. Bei gutem Essen, Musik, Tanz und vielen Gesprächen wurde gemeinsam gefeiert und die deutsch-französische Freundschaft gelebt. Erst nach Mitternacht kehrte die Gruppe müde, aber sichtlich zufrieden nach Meckenheim zurück.
Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen des offiziellen Teils des Besuchs. Im Rathaus der Stadt Meckenheim wurden die französischen Gäste feierlich empfangen. In ihren Reden würdigten Bürgermeister Sven Schnieber, Monsieur le Maire du Mée, Franck Vernin, Annie le Corre , Präsidentin des Comité de Jumelage und Jens Biesterfeldt, 1. Vorsitzender des Bürgervereins Meckenheim, die langjährige Verbundenheit zwischen den beiden Städten.
Dabei wurde erneut deutlich, wie wertvoll und notwendig persönliche Begegnungen für die Städtepartnerschaft sind. Besonders der Austausch junger Menschen schafft Verbindungen, die über Grenzen und Generationen hinweg Bestand haben können.
Im Anschluss lud Bürgermeister Sven Schnieber die französischen Gäste sowie deren deutsche Gastgeber zu einem gemeinsamen Mittagessen in die zum Festsaal verwandelte Aula der Theodor-Heuss-Realschule ein. Bei diesem gemeinsamen Essen wurde noch einmal auf die Ereignisse der vergangenen Tage zurückgeblickt, gesprochen und miteinander gelacht.
Doch schließlich kam der Moment des Abschieds. Wehmütig verabschiedeten sich die französischen Freunde aus Le Mée von ihren Gastgebern bzw. ihren neu gewonnenen Freunden aus Meckenheim. Nach einem Wochenende voller gemeinsamer Erlebnisse, interessanter Ausflüge und herzlicher Begegnungen fiel der Abschied sichtlich schwer.
Was bleibt, sind viele schöne Erinnerungen – und die Gewissheit, dass die Freundschaft zwischen Meckenheim und Le Mée durch solche persönlichen Begegnungen immer wieder neu mit Leben erfüllt wird. Den Gegenbesuch in Le Mée planen die Meckenheimer für den 08. bis 10.Oktober 2027.
General De Gaulle und Konrad Adenauer, die Gründerväter der deutsch-französischen Freundschaft Foto: Bernd Rafflenbeul
Mit unseren französischen Gästen besuchten wir das Konrad-Adenauer-Haus in Rhöndorf Foto: Bernd Rafflenbeul
Mittagessen in Unkel unter einem mit Weinreben bedecktem Dach Foto: Bernd Rafflenbeul
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Vor dem Abschied am Sonntag entstand ein Foto mit unseren französischen Gästen und allen deutschen Gastfamilien Foto: Bernd Rafflenbeul