Politik | 14.05.2013

Wählervereinigung Bürger für Meckenheim BfM besucht Tierheime

Direkte Erkundungen vor Ort in Remagen und Troisdorf

Ratsmitglied Klaus-Jürgen Pusch (BfM) mit einem vierbeinigen Tierheimbewohner. privat

Meckenheim. Die endgültige Entscheidung darüber, wo Meckenheimer Gefahr- und Fundtiere ab 2013 untergebracht werden sollen, wird in der Ratssitzung am 15. Mai getroffen. Der Hauptausschuss hatte bereits am 24. April mehrheitlich für einen Vertragsabschluss mit dem Tierheim Troisdorf gestimmt. Dies wurde u.a. von der BfM kritisiert, weil es sich um die teuerste der zur Verfügung stehenden Alternativen handelt. Um weitere Eindrücke zu gewinnen, besuchten Delegationen der BfM am 8. und 9. Mai die beiden zur Debatte stehenden Tierheime. Das Tierheim in Remagen zeigte sich als Heim mit einer überschaubaren Zahl von Tieren und reichlich Platz für Auslauf. Das macht es möglich, die Tiere individuell zu betreuen und in einen Zustand zu versetzten, in dem man sie wieder in private Hände geben kann. Von einer kleinen Zahl von Vollzeitkräften und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern wird es quasi familiär geführt. Mit vielen Ideen gelingt es, finanzielle Unterstützung aus verschiedenen privaten Quellen zu gewinnen sowie mit Sachspenden das Futter kostenlos zu beschaffen. Der Verein hat ursprünglich das in der Presse genannte Angebot für einen Vertrag mit einer Festpreisgarantie für zwei Jahre abgegeben, will diese aber auf fünf Jahre erweitern, was aus Sicht des Vorstands öffentlich behandelt werden kann. Dieses Angebot hat dem Hauptausschuss noch nicht vorgelegen.

Das Troisdorfer Tierheim

Das Troisdorfer Tierheim ist wesentlich größer, wird von einigen Vollzeitkräften, u. a. einer Tierärztin, vielen Teilzeitkräften und natürlich auch ehrenamtlichen Helfern betreut.

Die Delegation der BfM wurde durch die ausgedehnten Anlagen geführt, die bis auf das alte Hundehaus, für das wohl ein Neubau notwendig ist, einen guten Eindruck hinterließen. Zwei außerordentlich engagierte Vorstandsmitglieder informierten ausführlich über die Arbeit des Tierheims. So legten sie auch umfangreiches Zahlenmaterial über Einnahmen und Ausgaben, die Zahlungen der Kommunen und deren Fallzahlen vor, die den Ratsmitgliedern bisher so nicht bekannt waren. Sie erläuterten, dass der Verein streng zwischen den für die Kommunen maßgeblichen Kosten der Fund- und Gefahrtierversorgung und der allgemeinen Tierschutzaufgaben unterscheide. Der Anteil des Zweckbetriebs Fund- und Gefahrtiere mache etwa drei Viertel aus, die restlichen Kosten werden alleine vom Tierschutzverein im Rahmen des ideellen Betriebes getragen. Der Vertrag, der den Mitgliedern des Hauptausschusses bei der Abstimmung nicht vorlag, hätte eine Laufzeit von 10 Jahren.

Pressemitteilung der

Wählervereinigung

Bürger für Meckenheim (BfM)

Ratsmitglied Klaus-Jürgen Pusch (BfM) mit einem vierbeinigen Tierheimbewohner. Foto: privat

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