Kirmes in Meckenheim
Drei Tage Spaß und Unterhaltung
Stadtsoldaten-Corps Meckenheim hält an der Tradition fest
Meckenheim. Unter Kirmes verstehen die meisten Menschen einen großen Platz mit Fahrgeschäften und Buden aller Art. Nicht so in Meckenheim. Als vor acht Jahren das „Aus“ für die Kirmes auf dem Marktplatz in Meckenheims Altstadt kam, beschloss das Stadtsoldaten-Corps die Fortsetzung der Tradition, etwas kleiner und ohne den üblichen Rummel. Drei Tage war das Zeughaus in der Prof. Scheben-Straße der diesjährige Kirmesort. Los ging es am Freitagabend mit der 7. Kirmes Sibbeschröm-Meisterschaft. 29 begeisterte Kartenspieler waren angetreten und Lothar Brandenburg konnte als Sieger einen der wertvollen Sachpreise mit nach Hause nehmen. „Der Kirmesball am Samstagabend war leider nicht so gut besucht“, berichtete Kommandant Peter Klee, „aber wir haben es uns doch ganz gemütlich gemacht“. Am Sonntag trafen sich Meckenheimer Bürgerinnen und Bürger zu Kirmes-Frühschoppen im Zeughaus. Während der Musikzug des Stadtsoldaten-Corps zu einem Konzert aufspielte, konnten die Gäste das traditionelle Kirmesessen ordern: Rheinischer Sauerbraten, Rotkohl und Klöße. Das wunderschöne Konzert wurde dirigiert und geleitet von Christoph Ahlemeyer, dem neuen Dirigenten des Musikzuges. Nachmittags kamen die Liebhaber von süßen Naschereien auf ihre Kosten. Kaffee und Kuchen gab es in vielen Varianten. Außerdem lud das Stadtsoldaten-Corps zum 2. Kirmes-Kniffel-Turnier. Auch hier gab es wieder jede Menge Geld- und Sachpreise zu gewinnen. Peter Klee und sein Stadtsoldaten-Corps waren wieder einmal zufrieden mit ihrer „Minikirmes“.
Die Kirmesgäste vor dem Zeughaus freuen sich auf das Konzert und das traditionelle Kirmesessen.
