SDP Meckenheim berichtet
Ehrung von Mitgliedern und Bilanz der Großen Koalition
Meckenheim. In der vorweihnachtlichen Mitgliederversammlung der SPD Meckenheim nahm die Vorsitzende Erdmute Rebhan die Ehrung langjähriger Mitglieder des Ortsvereins vor. Sie erinnerte an Hand der Eintrittsjahre 1954 (Peter Stumph), 1964 (Manfred Bardeleben und Axel Rebhan) sowie 1989 (Barbara Heymann, Eveline Pinnel-Voß, Jupp Peters und Paul Wagner) an allgemein historische Begebenheiten und markante Ereignisse der SPD-Nachkriegsgeschichte. So spannte sie den Bogen von der erfolgreichen Fußballweltmeisterschaft 1954 in Bern über Willy Brandt, der 1964 zum Vorsitzenden der SPD gewählt wurde und seine fünf Jahre später beginnende Kanzlerschaft. Schließlich das bewegende Jahr 1989 mit der Öffnung der Mauer und die sich dadurch ergebende Chance zur Wiedervereinigung, vorbereitet durch Willy Brandts Politik „Wandel durch Annäherung“. Erdmute Rebhan leitete dann zur Gegenwart über und bat Sebastian Hartmann, MdB des Rhein-Sieg-Kreises, über das erste Jahr der Großen Koalition zu referieren und einen Ausblick auf die Vorhaben der nächsten drei Jahre zu geben. Hartmann nannte in seinem Statement alle Kernvorhaben, zu denen Ergebnisse bereits vorliegen, wie z.B. Mindestlohn, Rente mit 63, Gleichberechtigung in der Besetzung von Aufsichtsräten, die Infrastrukturabgabe („Maut“) im Verkehrsbereich. Über den nationalen Bereich hinaus ließ er nicht unerwähnt, dass der Friede in Europa angesichts der Entwicklung in der Ukraine heute nicht mehr so sicher wie in den Jahren zuvor sei. Europa müsse sich dem Problem des Flüchtlingsstroms aus Syrien und benachbarten Staaten solidarisch stellen. Diese Punkte und weitere aktuelle Themen wurden in der Folge lebhaft diskutiert.
Pressemitteilung der
SPD Meckenheim
