Bürgerprojektgruppe Merl-Steinbüchel zeigt sich zufrieden
Ein Gewinn für Meckenheim
Städtebauliche Rahmenkonzeption ist jetzt vertraglich abgesichert
Meckenheim. Die 2005 in den Rat eingebrachte und 2006 in ihren Grundzügen beschlossene städtebauliche Rahmenkonzeption Merl-Steinbüchel ist jetzt „in trockenen Tüchern“, so der Kommentar der beiden Sprecher der Bürgerprojektgruppe Merl-Steinbüchel, Peter Stumph und Karl-Peter Hölzel, zum Vertragsabschluss der Stadt Meckenheim mit dem Investor Werretal, mit dem nun auch die Wohnbebauung real umgesetzt werden kann. Begrüßenswert sei, dass Werretal Geschäftsführer Udo R. Helling nach den Vertragsabschlüssen zum Grundstückskauf für die Nahversorgung mit Edeka im April 2012 und Aldi im Januar 2013 am 8. April auch den Kauf- und Erschließungsvertrag für das Gebiet der Wohnbebauung mit der Stadt Meckenheim zum Abschluss bringen konnte. Vorgesehen waren die Vertragsabschlüsse bereits im Jahr 2011. Das „Merler Jahrhundertbauwerk“ bringt den Bürgern nach 14 Jahren endlich die erhoffte Nahversorgung. Sie mussten mit dem Rat der Stadt hart darum ringen. Mit dem 2007 von 2317 Wahlberechtigten unterschriebenen Bürgerbegehren für eine wohnnahe Versorgung und ihrer Stimmabgabe bei der letzten Kommunalwahl haben sie verzögernden und verhindernden Kommunalpolitikern deutlich gemacht, dass Bürgerinteressen höher zu bewerten sind als die Interessen einzelner Gewerbetreibender.
Die Bürgerprojektgruppe Merl-Steinbüchel hat sich seit 2001 für eine wohnnahe Versorgung mit städtebaulicher Aufwertung des Stadtteils eingesetzt. Deshalb hat sie auch die vom Rat beschlossene städtebauliche Rahmenkonzeption Merl-Steinbüchel mit Sportplatzverlegung, Nahversorgung auf dem Tennenplatz und Verkehrsanbindung über einen Kreisel an der Gudenauer Allee sowie Wohnbebauung im Projektgebiet als gesamtstädtische Entwicklungsmaßnahme begrüßt und in Bürgerversammlungen auf zeitnahe Verwirklichung hin gewirkt. Aus durchsichtigen Gründen hat es immer wieder Verzögerungen gegeben. So wäre es bereits 2008 bei fünf vorhandenen Inverstoren möglich gewesen, die Ansiedlung von Edeka und Aldi vorzunehmen. Für die Bürger in Merl-Steinbüchel und auch in Alt-Merl ist die begonnene Bautätigkeit des Investors Werretal für die Ansiedlung von Edeka und Aldi, nach 14-jähriger durch den Stadtrat verursachter Wartezeit, ein positives Erlebnis.
Pressemitteilung der
Bürgerprojektgruppe
Merl-Steinbüchel
