KiTa „Zur Glocke“ in Meckenheim“ hat nun mehr Platz für die U3-Betreuung
Ein gutes Werk wurde vollendet
Feierliche Einweihung des Erweiterungsbaus mit acht neuen Räumen
Meckenheim. Die Kinder, Eltern und Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Zur Glocke“ in Meckenheim hatten allen Grund zum Feiern und Fröhlichsein. Nach einer einjährigen Bauphase mit allen Unannehmlichkeiten konnte nun die Fertigstellung des Erweiterungsbaus in der Glockengasse 8 gefeiert werden.
Der große Tag begann in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer mit einer Familienmesse. Anlassbezogen gestalteten den Gottesdienst ein Kinderchor und eine Musikgruppe mit. Gemeinsam mit Pfarrer Dr. Reinhold Malcherek zogen die Gottesdienstbesucher dann zur nahegelegenen Kindertagesstätte. Dort hatten fleißige Helfer bereits den Empfang im Außenbereich der KiTa vorbereitet. Nach der Einsegnung des neuen Gebäudes richtete Pfarrer Malcherek sein Grußwort an die Anwesenden.
Im Mittelpunkt standen natürlich die „Hausherren“ der KiTa, die Kinder. „Lasset die Kinder zu mir kommen“, heißt es im zitierten Markus-Evangelium und damit sei dies die erste Erwähnung einer KiTa in der Bibel, folgerte Malcherek humorvoll. Petra Schneider, die Leiterin der KiTa „Zur Glocke“ konnte dann eine Reihe von Gästen begrüßen. Unter ihnen Bürgermeister Bert Spilles, Dr. Bernhard Heckenbücker, Mitglied des Kirchengemeindeverbandes und viele weitere Freunde und Gönner der KiTa. Nach einem „Prosit“ auf den neuen Anbau schilderte Bernhard Heckenbücher den Weg der baulichen Maßnahmen bis zur Fertigstellung des Anbaus.
Finanzspritze von Bert Spilles
Auch Bürgermeister Bert Spilles freut sich über die Erweiterung der KiTa, hat doch ab August diesen Jahres jedes Kind einen gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Die Stadt selbst verfügt über sieben Kindertagesstätten und ist natürlich froh über jedes weitere Betreuungsangebot anderer Träger. Fünf weitere Kindertagesstätten liegen in der Trägerschaft der Kirchengemeinde. Für die Einrichtung des Außenbereichs der KiTa übergab Bert Spilles einen kleinen „finanziellen“ Zuschuss an Petra Schneider. Noch viele Gäste richteten an diesem Tag ihr Grußwort an die Kinder und Erzieherinnen. Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen fand es schön, dass trotz Umbau, Druck und Stress das Religiöse nicht hinten runtergefallen sei, sondern im Gegenteil, die Stütze während der Arbeiten darstellte. Freudig überrascht war dann Petra Schneider über ein Geschenk ihrer Mitarbeiterinnen als Anerkennung für ihre Leiterin, die nach einem Jahr Chaos und Stressbewältigung alles zum guten Abschluss gebracht hat. Das „Nervenwässerchen“ wird ihr sicher gut tun. Bei dem selbstgedichteten Lied der Kinder und Erzieherinnen wurden nochmals auf heitere Art die Turbulenzen der Bauphase lebendig. Immerhin fanden die Baumaßnahmen während der laufenden Betriebes statt und strapazierten nicht nur die Geduld der Kinder und Eltern. „Aber, es gab kein einziges Beschwerdeschreiben“, berichtete die Leiterin der KiTa.
Mit der Fertigstellung des Erweiterungsbaus der KiTa „Zur Glocke“ können nun zwei Gruppen für die U3-Betreuung eingerichtet werden. Acht neue Räume für sechs zweijährige Kinder, Besprechungs- und Lagerräume sind und bezugsfertig. Aktuell 49 Kinder werden von den fünf Erzieherinnen betreut.
Die Leiterin der KiTa „Zur Glocke“, Petra Schneider (3.v.r.) bedankt sich bei den vielen Helfern und Unterstützern während der einjährigen Bauzeit des Erweiterungsbaus.
