Politik | 29.07.2014

Bürgerprojektgruppe sprach mit Bonns Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa

Einbruchsseuche wirksam bekämpfen

Die Bürgerprojektgruppe Sicherheit Meckenheim.privat

Meckenheim. Die polizeiliche Kriminalstatistik für 2013 bestätigt, dass im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Bonn die größte Häufigkeitszahl an Wohnungseinbrüchen in Meckenheim zu beklagen ist. Nach der Übergabe von 1865 Unterschriften besorgter Bürgerinnen und Bürger am 14. Mai 2014 in Düsseldorf fand auf Veranlassung von Innenminister Jäger am 2. Juli 2014 im Polizeipräsidium Bonn in Gespräch einer neunköpfigen Delegation der Bürgerprojektgruppe Sicherheit in Meckenheim mit der Polizeipräsidentin und fünf Mitarbeitern statt. Grundlage waren die durch die Unterschriftenaktion unterstützten und Innenminister Jäger bereits am 31. März 2014 übermittelten Forderungen. Zur Grundforderung, in einem ersten Schritt eine Verringerung der Einbruchszahl auf deutlich weniger als einen pro Woche in Meckenheim zu erreichen, wollte die Polizei keine Aussage machen, ob und wann dieses Ziel erreicht wird. Ohne eine genaue Prognose abzugeben wird in 2014 ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr erwartet. Die dramatische Steigerung der Fallzahlen in 2012 führte nach den Worten der Polizeipräsidentin in ihrer Behörde zu einer Initialzündung, die sich in organisatorischen Änderungen niederschlug. Spezielle Ermittlungsgruppen konnten eine größere Zahl ortsansässiger Täter identifizieren. Über die Festnahmen und zum Teil bereits erhobene Anklagen hat die Presse berichtet. Die Polizeipräsidentin betonte, dass ihre besondere Aufmerksamkeit auch weiterhin Meckenheim gilt und die bisherigen Ermittlungserfolge dazu beitragen würden, die Anzahl der Einbrüche deutlich zu senken.

Zur Forderung nach klarer, wahrer und vollständiger Information über das kriminelle Geschehen in Meckenheim und dem ganzen Bereich des PP Bonn erklärte die Polizeipräsidentin, dass es keine manipulative Einflussnahme auf die Presseinformation gebe und keine Sachverhalte unterdrückt würden. Im sachdienlich möglichen Umfang werde informiert. Der Pressereferent führte weiter aus, dass allerdings eine positive Selektion stattfinde, um Ermittlungen und Fahndungen nicht zu behindern.

Die Bürgerprojektgruppe bemängelte, dass seit einiger Zeit nur zwei der drei Bezirksbeamtenstellen für Meckenheim besetzt sind, dass die Beamten kaum bekannt und in ihren Bezirken nicht präsent sind und forderte die Besetzung der Stelle. Darüber hinaus müssten die Beamten in ihren Bezirken präsenter und für die Bevölkerung ansprechbarer sein. Die Polizei teilte mit, dass ab 1. September wieder alle drei Dienstposten besetzt sein werden. Im intensiven Dialog wurde folgender Rahmen abgesteckt: Der Kontakt zwischen Polizei und Bürgerinnen und Bürgern soll über die Bezirksbeamten hergestellt und intensiviert werden. Durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit will die Polizei deren Bekanntheitsgrad deutlich erhöhen und die Kontaktaufnahme erleichtern. Die Bezirksbeamten sollen leibhaftig vor Ort anwesend und ansprechbar sein und ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Das Hinweisaufkommen aus der Bevölkerung, das eine wichtige Informationsquelle darstellt, soll dadurch zunehmen und auch Hintergrund-Beobachtungen könnten mitgeteilt werden, die keinen sofortigen Einsatz erfordern. Die Bezirksbeamten sollen auch in den Wohngebieten präsent sein, die nicht mit dem Streifenwagen erreichbar sind. Dazu sollen die vorhandenen Dienstfahrräder eingesetzt werden. Wegen der topografischen Verhältnisse in Meckenheim wurde von Seiten der Polizei die Idee elektrounterstützter Räder aufgeworfen, von der Bürgerprojektgruppe wurde auf Elektroroller als agilere Lösung hingewiesen.

Pressemitteilung

der Bürgerprojektgruppe

Sicherheit in Meckenheim

Die Bürgerprojektgruppe Sicherheit Meckenheim.Foto: privat

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