Allgemeine Berichte | 26.03.2013

Heimatverein Meckenheim e.V. auf Wanderschaft

Eine Runde um Altwindeck

Die Wanderer bei ihrer Rast auf der Burg Windeck. privat

Meckenheim. Zwei neue Wanderführer steuerten mit zwölf Wanderfreunden ein neues Ziel an. Die Anfahrt durch das Tal der Sieg nach Altwindeck war mit ca. 60 km zwar lang, dafür aber lohnend. Auf dem Parkplatz in Altwindeck erwartete Alois Schneider als sachkundiger Führer die Gruppe des Meckenheimer Heimatvereins und führte durch ein liebevoll und sehr reichlich ausgestattetes Heimatmuseums. Es gab unglaublich viele Dinge zu sehen, an die sich die Älteren unter den Teilnehmern aus Kindertagen noch erinnerten. Ein Schmuckstück war der kleine „Tante Emma“-Laden. Ein anderes Schmuckstück war die eigens im Museum eingerichtete Göpelmühle, die einst mit einem Esel in Betrieb gesetzt wurde. Lebhaft wusste Herr Schneider, der alte Mühlenfachmann, über diese Mühle zu berichten. Herr v. Nordeck steuerte technische Erklärungen und Details bei. Schnell war eine gute Stunde vergangen. Im gepflegten Bauerngarten des Museums sammelten sich nach und nach die Wanderer, und gemeinsam brach man zum Rundgang auf. Unterwegs kam man an einer alten Wassermühle mit einem sich munter drehenden Wasserrad vorbei und bald darauf führte ein Abstecher zur alten Burgruine Windeck.

Dort konnte man weit ins Tal hinunterschauen, die Rucksackverpflegung genießen und den Ausführungen von Irene Krüger über die Geschichte der Burg zuhören. Danach durchstreifte die Gruppe ein bewaldetes Landschaftsschutzgebiet, das sich bis ins Tal hinunter zog. Unterwegs gab der Wanderführer Informationen über den Waldbestand, den naturgemäßen Waldanbau und eine nachhaltige naturgemäße Waldbewirtschaftung. Es dauerte eine ganze Zeit, bis die Gruppe das Dorf Schladern erreichte, die Bahnlinie überquerte und schließlich den Aussichtspunkt am Wasserfall der Sieg erreichte. Dort wurde anhand einer Landkarte erklärt, wie bei dem Bau der Eisenbahnlinie der künstliche Sieg-Wasserfall entstanden war, der heute sich eher wie ein Naturschauspiel präsentiert.

Dann galt es die zweite Hälfte der Wanderstrecke anzugehen, die überwiegend bergauf führte und immer wieder schöne Ausblicke bot. Ziel war der Gasthof „Zur Linde“ in Altwindeck, wo die Gruppe die Schlusseinkehr halten sollte und wo eine hübsch gedeckte Kaffeetafel die Wanderer erwartete. Aus der Gruppe war zu hören, dass man sich nicht erinnern könnte, je eine so liebevoll dekorierte Kaffeetafel und eine so aufmerksame Bedienung bei einer Schlusseinkehr kennengelernt zu haben. Am Ende blickten alle mit Dankbarkeit auf einen erlebnisreichen Wandertag zurück und riefen den frischgebackenen Wanderführern ein herzliches „Weiter so!“ zu.

Die Wanderer bei ihrer Rast auf der Burg Windeck. Foto: privat

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