VfL Meckenheim
Erstes Tor fiel nach nur fünf Sekunden
SV Wormersdorf - VfL Meckenheim 0:2 (0:1). In einem Nachholspiel der Hinrunde, bei dem das Heimrecht getauscht wurde, besiegte der VfL Meckenheim den SV Wormersdorf schlussendlich verdient mit 2:0 (1:0). Die Tore für die Rosenstädter erzielten die beiden Neuzugänge Robin Hilgert und Filip Dickebohm. Damit schiebt sich der VfL auf den zweiten Tabellenplatz vor.
Vom Anstoßpunkt kam der Ball direkt zu Frederik Ziburske, der einen schönen langen Flugball auf Neuzugang Hilgert spielte. Der lief richtig in Stellung und hob den Ball von der Strafraumkante gekonnt ins linke Eck (1.). Dies Tor nach fünf Sekunden dürfte unter den schnellsten VfL-Toren einen der vorderen Plätze belegen. Ein Einstand nach Maß für den Neuzugang. Wormersdorf zeigte sich verständlicherweise etwas geschockt, der VfL spielte weiter nach vorn. Nach einem Eckball wurde ein strammer Distanzschuss von Carlos Hohn gegen den rechten Pfosten gelenkt, Daniel Feyen schoss den Ball anschließend knapp übers Tor. Meckenheim kam weiter gut in die Partie und entschied mehr Zweikämpfe für sich. Das defensive Mittelfeld um Daniel Feyen und Jan-Hendrik Scholz erkämpfte viele Bälle.
Eine Hereingabe von der linken Seite bekam Benjamin Königsfeld im Strafraum nicht richtig kontrolliert, der Ball landete knapp neben dem Tor. Dann entschied der Schiedsrichter plötzlich auf indirekten Freistoß im Meckenheimer Strafraum. Der Freistoß wurde aber nicht gefährlich. Torhüter Sebastian Schmidt konnte den Ball parieren.
In der zweiten Halbzeit kamen die Hausherren besser ins Spiel, das Geschehen spielte sich mehr und mehr in der Meckenheimer Hälfte ab. Die Wormersdorfer hatten durchaus ihre Szenen und spielten sich einige Male an und in den Meckenheimer Strafraum. Zu mehr als Halbchancen kamen die Gastgeber jedoch nicht. Einmal rette Torhüter Schmidt aber per Fußabwehr aus kurzer Distanz. Kurz darauf wurde Daniel Feyen im Strafraum von den Beinen geholt, der Elfmeterpfiff blieb aber aus.
In der 62. Minute ersetzte Dominic Schallenberg den erkrankten Kapitän Michael Feyen. Es gab kaum Kombinationen, weil beide Mannschaften die Gegenspieler aufmerksam stellten und der VfL zu selten Tempo in seine Aktionen bekam.
In der Schlussphase kamen Neuzugang Filip Dickebohm und Armin Eslampanahnobari in die Partie und sollten dieser noch ihren Stempel aufdrücken. Kurz vorher gab es einen Platzverweis für die Hausherren, der VfL hatte nun Oberwasser. In der Schlussminute kam auch Neuzugang Dickebohm zu seinem Treffer und erzielte die Entscheidung zum 2:0.
Am Ende war es ein Arbeitssieg, in dem zwar nicht immer alles richtig gemacht wurde, schließlich die Punkte aber verdient zum VfL gingen. Die Elf von Trainer Andreas Drysch hätte die Partie frühzeitig in die richtige Richtung lenken können. So mussten die Meckenheimer die nötige Geduld mitbringen. Das nächste Spiel findet am Sonntag, 1. März, zu Hause gegen den FC Friesdorf II statt. Anstoß im Preuschoff-Stadion ist um 14.30 Uhr.
Es spielten: Schmidt, Hohn, M. Feyen (63. Schallenberg), Ziburske, Wachter, Ansey, Scholz, D. Feyen, Königsfeld, Hilgert (83. Dickebohm), Mendes (86. Eslampanahnobari).
