Zukunftsweisendes Buskonzept vorgestellt
Fährt RVK demnächst mit Wasserstoff?
Meckenheim. In der vergangenen Woche tagte in Meckenheim die Arbeitsgruppe „Kommunaler Klimaschutz“ gemeinsam mit der Regionalverkehr Köln (RVK) und diskutierte über gemeinsame Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Klimaschutz. Im Integrierten Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2012 werden unter anderem die Bereiche Mobilitätsmanagement und die Verminderung des Energieverbrauchs und der CO²-Emissionen im motorisierten Individualverkehr hervorgehoben. Hierfür bot sich ein Treffen mit der RVK an, bei der die Unternehmensphilosophie sowie das Projekt „Null Emission“ inklusive Brennstoffzellen-Hybridfahrzeugen, die diesem Anspruch bereits heute gerecht werden, vorgestellt wurden. Bürgermeister Bert Spilles erklärte hierbei, dass sich die Kommunen bewusst der Aufgabe des Klimaschutzes angenommen hätten und lobte den innovativen Ansatz der RVK hinsichtlich der ersten bereits in Dienst gestellten Busse mit Wasserstoffmotor. Hinsichtlich der von der Bundesregierung gestellten Zielsetzung, im Jahre 2020 eine Million Fahrzeuge mit Elektroantrieb zu haben, stellt sich die Frage, ob in der hiesigen Region die Umweltziele nicht günstiger mit Wasserstoffmotoren zu erreichen sind. Dies Frage konnte naturgemäß nicht abschließend geklärt werden, sind doch hier auch viele Punkte hinsichtlich der Förderung noch offen. Allerdings verfügt man in der Region über eine ausgereifte Technik. So sind die Fahrzeuge hierzu in der Praxis von der RVK erprobt, die Wasserstofftanks sind auf dem Dach der Busse angebracht und im Alltag wird nicht nur CO² eingespart, sondern vor allem auch viel Lärm, denn die Busse hört man quasi nicht mehr. Auch sind in der hiesigen Region dank der Chemieparks in Wesseling und Leverkusen zahlreiche Wasserstoffbetriebe in kurzer Nähe vorhanden. Und auch die Sicherheit der Fahrzeuge ist überzeugend, so hat man alle möglichen Crashtests gemacht und konnte hier überzeugende Ergebnisse erzielen. Die Fahrzeuge sind lediglich etwas höher, das müsste in die entsprechenden Planungen für die Routen mit eingebaut werden. Vor allem aber spricht die Reichweite für sich, während ein Bus mit Elektroantrieb derzeit noch rund alle 60 Kilometer einen Tankstopp einlegen muss, gehen mit Wasserstoff rund 350 Kilometer, für den Einsatz im Linienverkehr eine wichtige Notwendigkeit. Und weil die Praxis weiter getestet werden muss, soll es am Betriebshof der RVK in Meckenheim demnächst dann auch eine Wasserstofftankstelle geben. Allerdings wird es noch etwas dauern, bis alle Busse damit ausgerüstet sind, denn das gesamte Projekt befindet sich noch in der frühen Planungsphase, im 1. Quartal des kommenden Jahrs sollen entsprechende Förderanträge bei der EU, Bundes- und Landesregierung gestellt werden für die Beschaffung von rund zehn Wasserstoff-Hybridbussen und die Errichtung der Wasserstoff-Tankstelle in Meckenheim. Ob und wenn ja in welcher Höhe eine Förderung dieser Investitionskosten bewilligt wird, ist somit noch nicht klar. Erst wenn dies feststeht, kann und wird die RVK in Abstimmung mit den betroffenen Kommunen über die Beschaffung und den Betrieb dieser Busse für den Rhein-Sieg-Kreis entscheiden. Somit ist heute noch nicht klar, wann diese Technik auch in Meckenheim zum Einsatz kommen wird, das Zukunftspotenzial wurde jedoch der Politik und den Fachleuten deutlich vor Augen geführt.
Wo bisher der Tankrüssel für den Diesel zum Einsatz kommt, ist es zukünftig modernste Technik.
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