Meckenheims Geschichte in 3D
Farbenfrohe Unterführung durch Graffiti-Projekt
Weitere Projekte sind bereits angedacht
Meckenheim. Auch die Unterführung „Königsberger Straße“, bisher grau und zum Teil beschmiert, wurde von einer Projektgruppe, angeleitet durch Streetworker Dennis Diedrich und weiteren Fachkräften, in einem Graffiti-Kunst-Projekt im Rahmen der städtischen Jugendarbeit von Meckenheim mobil, farbenfroh verschönert. Die hervorragenden Erfahrungen von den Graffiti-Kunst-Projekten an der Unterführung „Giermaarstraße“, „Promenade“ und „Auf den Köppen“ aus den letzten Jahren hatten absolut überzeugt und eine Wiederholung gefordert. Bürgermeister Bert Spilles setzte sich persönlich für die Akquise der Sponsorengelder ein. Seines Erachtens handelt es sich bei der Neugestaltung der Unterführung „Königsberger Straße“ um die anspruchsvollste und leider auch letzte Unterführung. Spilles dankte den Kindern, Jugendlichen und Helfern der Graffiti-Aktion für ihren besonderen Einsatz.
Nicht nur Verschönerung, sondern soziales Projekt
„Dies ist nicht nur eine Verschönerung, sondern auch ein soziales Projekt“, so der Bürgermeister. Die gute Nachricht: Weitere Projekte sind bereits angedacht, auf das Ergebnis kann sich Meckenheim nur freuen. An der Unterführung „Königsberger Straße“ wurde eine Fläche von rund 350 m² zum Thema „Meckenheim - Im Lauf der Zeit“ mit Motiven aus der Meckenheimer Geschichte von den ersten Siedlern aus der Steinzeit - den Bandkeramikern - über die Römer, Franken, das Mittelalter bis in die Neuzeit farblich gestaltet. Und auch einen Blick in die Zukunft hat die Graffiti-Kunst-Projektgruppe gewagt. Ein futuristischer Apfelpflücker deutet an, wie es 2121 in Meckenheim aussehen mag. Im Vorfeld des Projektes hatten die jungen Projektteilnehmer dafür das Heimatkundemuseum in Altendorf besucht, um bei einer spannenden, kurzweiligen Führung durch das Museum die nötigen Informationen und Inspirationen für die Motive zu erhalten. Insgesamt bestand die Gruppe aus zwanzig Kindern und Jugendlichen ab fünf Jahren, mit und ohne Migrationshintergrund. Sozial benachteiligte und eher privilegierte junge Meckenheimer waren gemeinsam mit Projektleiter und Streetworker Dennis Diedrich von der Rheinflanke Meckenheim, dessen Kollegen Heiner Ständer, Dirk Eckel und Andreas Müller sowie zwei Sozialstündlern und einem Praktikanten im Einsatz. Zudem wurde die Gruppe wieder von Ehrenamtler Peter Zachow unterstützt. In zwei kompletten Arbeitswochen - zuzüglich Vor- und Nachbereitung - verbrauchten die Jugendlichen dabei insgesamt 100 Sprühdosen und 120 l Fassadenfarbe. In dieser Zeit sei die Kreativität der jungen Meckenheimer und ihr weiteres Interesse an Kunst geweckt und gefördert worden. Zudem lernten sie zusehends mehr eigenverantwortlich zu arbeiten, so Dennis Diedrich, der wieder die Initialzündung für das Projekt hatte. Das diesjährige Graffiti-Projekt wurde, wie auch schon das Projekt im Vorjahr, im Rahmen der RWE-Aktion „Aktiv vor Ort“ mit einem Betrag von 2.100 Euro gesponsert. Bei „Aktiv vor Ort“ können Mitarbeiter des Unternehmens für einen guten Zweck die Ärmel hochkrempeln. RWE Deutschland unterstützt das soziale und tatkräftige Engagement seiner Mitarbeiter in ihren Heimatgemeinden mit bis zu 2.000 Euro pro Projekt. Da diese Aktion 2015 ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, wurde die Fördersumme noch einmal um 100 Euro aufgestockt. Als Projektleiter hatte sich der Meckenheimer Franz-Josef Kirchhartz, Mitarbeiter des Verteilnetzbetreibers Westnetz GmbH, bereits zum zweiten Mal engagiert.
Auch beim ersten Graffiti-Unterführungs-Projekt „Reise um die Welt“ hatte er im letzten Jahr mitgewirkt. Weitere Gelder kamen vom Lions Clubs LC Bonn-Rhenobacum, der das Projekt mit einer Summe von 1.500 Euro unterstützte. Die Mitglieder zeigten sich über das Ergebnis sehr begeistert.
Pressemitteilung
StadtverwaltungMeckenheim
Artikel melden
Die alte Ockenfelser Linde soll fallen
- Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
- Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...
Verschiebung wegen Planungsunsicherheit
- Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
Antik- und Trödelmarkt in Linz am Rhein im Mai 2026 mit vielfältigem Angebot
- Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Hohes Polizeiaufkommen nach Banküberfall in Sinzig:
„Es war fast wie nach der Flut“
Sinzig. Am heutigen Freitag sorgt der Banküberfall mit anschließender Geiselnahme in der Innenstadt bundesweit für Schlagzeilen – und versetzt die Stadt in große Unruhe. Aufgrund des umfangreichen Polizeieinsatzes war nicht nur die Verkehrslage angespannt. Vor allem die unmittelbaren Nachbarn der betroffenen Volksbank-Filiale bekamen die Auswirkungen der Tat unmittelbar zu spüren.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Rockenfelder: Kirmes des KJGV Rheinbrohl war ein voller Erfolg
Rheinbrohl. Die Rockenfelder Kirmes, welche alljährlich durch den KJGV Rheinbrohl ausgerichtet wird, war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. In diesem Jahr erweiterte man die Veranstaltung um einen Tag und feiert gemeinsam den 1. und 2. Mai.
Weiterlesen
Niederzissen. Am 8. Juni eröffnet My Physio Brohltal seinen neuen Standort in Niederzissen in der Kapellenstraße 5c.
Weiterlesen
