Politik | 12.03.2013

Jugendhilfeausschuss Meckenheim verabschiedet Etat von rund 10,5 Millionen Euro

Heimunterbrinungen kosten über eine Million Euro 

Meckenheim. Einstimmig hat der Jugendhilfeausschuss den  Haushaltsplan 2013 des Jugendamtes oder des „Produktbereichs Kinder-, Jugend- und Familienhilfe“ verabschiedet. Mit einem Etat von rund 10,5 Millionen Euro werden sich die Ausgaben um mehr als 1,3 Millionen Euro erhöhen. Der Haushalt gliedert sich in den Bereich Jugendarbeit mit rund 738.000 Euro, den Bereich Jugendhilfe mit ungefähr 3,9 Millionen Euro und den Bereich Tagesbetreuung der Ausgaben von rund 5,8 Millionen Euro hat. Während sich im Bereich Jugendarbeit der Ansatz nur geringfügig verändert hat, gibt es bei der Jugendhilfe im Vergleich zum Vorjahr erhebliche Steigerungen der Ausgaben. Rund eine Million Euro mehr als im vergangenen Jahr sind eingestellt. Dies begründete Jugendamtsleiter Andreas Jung im Ausschuss mit den Mehrausgaben zum Beispiel bei den Eingliederungshilfen und der Heimerziehung. So habe sich im letzten Jahr herausgestellt, dass fünf Meckenheimer  Kinder an Asperger-Autismus litten.

Sie benötigten Schulbegleiter und das koste Geld. Jung wies auch auf mögliche Zusatzkosten hin, die in Zukunft mit der Auflösung von Förderschulen auf den Jugendhilfebereich zukommen könnten.  Mit zusätzlich 350.000 Euro für die Heimerziehung werde in diesem Jahr erstmals seit Gründung des städtischen Jugendamtes im Jahr 2009 die eine Million Euro Grenze geknackt. Auch hier handele es sich jedoch um Fälle, die nicht mehr teilstationär zu betreuen gewesen seien, erläuterte Jung. Bei der Tagesbetreuung kommen zu den rund 5,8 Millionen Euro noch knapp 500.000 Euro an Investitionen in die Kitas hinzu. Nicht enthalten ist darin der Neubau der Kita an der Nördlichen Stadterweiterung. Er wird in Öffentlicher Privater Partnerschaft (ÖPP) gebaut und daher zunächst von dem privaten Investor vorfinanziert. Eine größere Investition gibt es jedoch im nächsten Jahr nochmal im Bereich der Jugendarbeit, denn in der Jugendfreizeitstätte soll weiter umgebaut werden. Dachsanierungen, Erneuerung der Türen und Fenster oder die Erneuerung der Heizungspumpen sowie Maßnahmen zur Schalldämmung sind geplant. Insgesamt 300.000 Euro will die Stadt  investieren. Diese sind jedoch erst im Haushalt 2014 eingeplant. Im diesjährigen Etat sind nur die Planungskosten von 30.000 Euro verzeichnet.

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