25 Jahre Meckenheimer Museumsverein
Historischer Stein als Geburtstagsgeschenk und eine Feier mit vielen Gästen
aus Meckenheim
Meckenheim. Freundliche Worte und Glückwünsche, nette Gäste, eine Mottotorte und ein ganz besonderes Geschenk: Es war eine gelungene Geburtstagsfeier für den Verein Meckenheimer Stadtmuseum und Kulturforum. Zum 25-Jährigen begrüßte Vorsitzender Dieter Ohm mit seinem Vorstandsteam viele Gratulanten im Herrenhaus der Burg Altendorf.
Bürgermeister Sven Schnieber überreichte – zunächst symbolisch als Bild – ein Ausstellungsobjekt, auf das der Museumsverein lange gehofft hatte: den Schlussstein des Torbogens am historischen, 1968 abgerissenen Kölnhof. Der Stein trägt die älteste Darstellung des Meckenheimer Stadtwappens. Das Original lag im Baubetriebshof und folgt, sobald das Fundament zum Aufstellen fertig ist.
Dieter Ohm skizzierte in seiner Begrüßungsrede die wechselvolle und nicht immer einfache Geschichte des Vereins, der genau am Tag der Feier vor einem Vierteljahrhundert, dem 26. April 2001, gegründet wurde. Nachdem das erste Domizil in der Bahnhofstraße aus Brandschutzgründen aufgegeben werden musste, stand der Museumsverein ohne Museum da und zeitweise vor der Auflösung. Aber die Geschichte geht gut aus, Schnieber sprach von „einer historischen Leistung“.
Unter den Geburtstagsgästen waren auch einige der Gründungsmitglieder; Ohm überreichte Urkunden an Doris Leistner, Erika Meyer zu Drewer, Inka Zimmer und Michael Maintke. Zuvor hatte Doris Leistner, Vorsitzende während der schwierigsten Phase der Vereinsgeschichte, Rückschau gehalten. Inka Zimmer lobte ihr Durchhaltevermögen und Engagement: „Ohne Frau Leistner hätten wir dieses Museum bis heute nicht.“
Das Stadtmuseum wird ehrenamtlich betrieben, diesen Aspekt stellte der stellvertretende Landrat Christoph Fiévet heraus: „Seit 25 Jahren leisten Sie einen unschätzbaren Beitrag zur Bewahrung und Vermittlung der Geschichte Meckenheims.“ Landtagsabgeordneter Jonathan Grunwald betonte: „Ihr Verein ist aus der Mitte der Gesellschaft gewachsen. Sie haben gesagt: Uns ist es nicht egal, was über unsere Stadtgeschichte geschrieben oder ob gar nichts darüber geschrieben wird.“
Der Vereinszweck ist, wie Dieter Ohm sagte, die Wahrung des historischen und kulturellen Erbes von Meckenheim sowie die Pflege von Kultur und Kunst. So werden regelmäßig Vorträge und Lesungen organisiert. Und: Künstlerinnen und Künstler stellen im Stadtmuseum aus, „eine fantastische Win-Win-Situation, denn wer zur Kunst kommt, sieht auch Geschichte und umgekehrt“. Nicht zu vergessen die Musik: Beim Festempfang spielte das Duo „Daphnes Garten“ Harfe und Querflöte.
Zu jedem Geburtstag gehört eine Torte: Dieter Ohm und Rolf Engelhardt präsentierten das Prachtstück. (Foto: privat) Foto: Foto: privat
Ein besonderes Geschenk: Das Stadtmuseum bekommt den Schlussstein des Torbogens am historischen Kölnhof. Bürgermeister Sven Schnieber überreichte symbolisch ein Bild an Dieter Ohm, das Original folgt später. Foto: Foto: privat
