Politik | 15.10.2015

Stadt Meckenheim hat nun eine eigene Facebook-Seite und ist im sozialen Netzwerk aktiv

Hoffnung auf konstruktive Dialoge und auf zeitnahe Rückmeldungen

Hoffnung auf konstruktive Dialoge und auf zeitnahe Rückmeldungen

Meckenheim. Seit einigen Jahren hat sich, quer durch alle Generationen, ein tiefgreifender Medien- und Kommunikationswandel vollzogen. Es gibt heute viele junge Leute, die fast ausschließlich über „social medien“ verkehren und ihre Informationen austauschen. Allein Facebook hat derzeit etwa 30 Millionen aktive Nutzer in Deutschland, also etwa ein Drittel der Bevölkerung. Diese Gruppe wird von Amtsblättern, Printmedien, Pressemitteilungen, Aufrufe und amtlichen Mitteilungen kaum erfasst. Unternehmen nutzen die digitalen Medien verstärkt zur Produktwerbung und zum Verkauf. Auch viele Behörden haben die Zeichen der Zeit erkannt und neben einer Internetpräsenz mit Homepage zusätzlich eine Facebook Seite eingerichtet. Selbst die Bundesregierung ist seit Februar 2015 im sozialen Netzwerk aktiv. Zuvor haben bereits andere Behörden und öffentliche Einrichtungen wie Universitäten, Museen, Verkehrsbetriebe die Vorteile erkannt und sind mit viel Engagement bei Facebook aktiv. Die „Kunden“ dort erreichen, wo sie sich aufhalten, ist die Devise heutiger moderner Kommunikationsstrategie. Auch in der Meckenheimer Stadtverwaltung hat man längere Zeit das „Für“ und „Wider“ eines Auftritts der Stadtverwaltung auf Facebook diskutiert. Rechtliche Fragen, Aufwand, Abschätzung des Nutzens dieses Auftrittes wurden erörtert, eine Agentur zur Beratung hinzugenommen. Im Ergebnis war dann Einigkeit erzielt, dass eine Facebook-Seite der Stadtverwaltung das Marketingkonzept der Stadt sinnvoll ergänzt. Neben den Städten Bonn und Köln ist nun auch Meckenheim der Facebook Gemeinschaft beigetreten. Anlass genug für Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer und Pressesprecherin Marion Lübbehüsen, dieses Projekt der Presse im Rathaus vorzustellen.

Direkte Kommunikation mit den Bürgern erwünscht

Insbesondere erhofft man sich, mehr Menschen zu erreichen und in „direkte“ Kommunikation mit den Bürgern zu gelangen. Natürlich muss das Vorhaben auch personell gestemmt werden. Denn die Anzahl der „likes“ und „posts“ ist stark von der Aktualität der Seite abhängig. Die Stadtverwaltung ist optimistisch, diesen Aufwand leisten zu können und baut dabei auf den „Schneeballeffekt“ bei der Verbreitung von Informationen, Fotos und Meldungen. Insbesondere erhoffen sich die Gestalter der Facebook Seite ein zeitnahes Feedback zu wichtigen Anliegen der Stadt und man freut sich über einen konstruktiven Dialog, natürlich ist auch Kritik erwünscht.

Das ist die Facebook-Ansicht der Stadt Meckenheim mit dem bekannten Apfellogo aus der Imagekampagne der Stadt.

Meckenheim ist nun auf Facebook präsent. Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer und Pressesprecherin Marion Lübbehüsen stellen die Facebook-Seite der Stadt vor und hoffen auf viele „likes“ und „posts“. Fotos: STEIN

Hoffnung auf konstruktive Dialoge und auf zeitnahe Rückmeldungen

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