Vortrag mit Vorführung am 7. Februar, 18 Uhr im Merzbacher Hof
Hyperthermie, eine biologische Antwort?
Rheinbach. Noch sitzen die Bienen dicht zusammengedrängt in der Wintertraube. Doch schon bald wird die Sonne sie zum Reinigungsflug nach draußen locken.
Dann wird sich zeigen, welche Völker den Winter überlebt haben und welche nicht. Völkerverluste sind zu einem großen Teil auf den Befall durch die Varroamilbe zurückzuführen. Die Imker wenden zu der Bekämpfung verschiedene biologische Mittel im Kampf gegen den Bienenparasiten an.
Die Forschung auf diesem Feld geht in verschiedene Richtungen. Eine biologische Antwort im Kampf gegen den gefährlichen Schädling könnte die Hyperthermie (künstliche Überwärmung) bieten.
Das Dezimieren der Milben durch einen induzierten Temperaturanstieg ist eine chemiefreie und biologisch unbedenkliche Methode zur Bekämpfung des Parasitenbefalls.
Die künstliche Überwärmung tötet die Varroamilbe, hinterlässt bei richtigem Einsatz jedoch kaum Schäden an der Bienenbrut.
Am Freitag, 6. Februar, 18 Uhr bietet der Bienenzuchtverein Rheinbach und Umgebung 1867 e.V. im „Merzbacher Hof“ in Rheinbach Merzbach zu diesem Thema einen Vortrag mit Vorführung eines entsprechenden Gerätes an.
