Kreuzung bleibt, wie sie ist
Aktuell keine baulichen Veränderungen
Meckenheim. Trotz der Unfallhäufungen an der Kreuzung Siebengebirgsring/Godesbeger Straße/Dürerstraße soll es dort zunächst keine weiteren Baumaßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung geben. Das beschloss der Ausschuss für Stadtentwicklung einstimmig. Die Verwaltung soll jedoch Alternativen, wie zum Beispiel häufigere Verkehrskontrollen prüfen und weiter berichten. Dass an dieser Stelle, wo sich im vergangenen Jahr mehrere Unfälle ereignet hatten, zu schnell gefahren werde, bestätigte der Technische Beigeordnete Heinz-Peter Witt im Ausschuss. Man habe dort wiederholt Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, die rund 4.000 bis 4.500 Fahrzeuge, die diese Straße am Tag passierten, seien durchschnittlich 48 oder 52 Stundenkilometer gefahren. Erlaubt ist an dieser Stelle Tempo 30. Nach Begehungen mit Polizei, Straßenverkehrsamt und den Bürgern im letzten Jahr, habe es sehr viele Anregungen zur Verbesserung der Verkehrssituation gegeben. Einige seien bereits umgesetzt worden, wie der Rückschnitt des Grüns oder die Verlegung des „Vorfahrt achten“ Schildes. Um die Geschwindigkeit zu reduzieren, bleibe zum einen die regelmäßige Verkehrskontrolle durch die Polizei oder das Anbringen der sogenannten Berliner Kissen, die kein durchgängiges Hindernis auf der Fahrbahn darstellten. Auch die Verlegung der Bushaltestelle auf die Fahrbahn könne die Autofahrer zum langsamen Fahren zwingen. Zudem sei wegen des behindertengerechten Ausbaus mit Fördermitteln zu rechnen. Dieser Verwaltungsvorschlag fand im Ausschuss jedoch keine Zustimmung. AT
