Zirkuswoche im Mosaikhaus-Kulturhaus in Meckenheim
„Manege frei“ für 100 junge Artisten
Meckenheim. 100 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 13 Jahren zeigten am Samstag in zwei Vorstellungen, was sie alles gelernt hatten in der Zirkuswoche. Da gab es gewagte Akrobatik, Clowns, Fakire, Jonglagekünstler, Seiltänzer, Zauberer und vieles mehr. Mit professioneller Unterstützung des Leverkusener „Circus ZappZarap“ lernten die jungen Teilnehmer innerhalb einer Woche die bunte Welt des Zirkus kennen und schätzen.
Am Abschlusstag gab es gleich zwei Vorstellungen für Eltern, Großeltern und Geschwister, die sich vom Können ihrer Kinder und Enkel überzeugen wollten.
Vizebürgermeisterin Heidi Wiens eröffnete die zweite Vorstellung und versäumte es nicht, sich bei den Sponsoren und den 18 Helfern zu bedanken, ohne die ein solches Projekt nicht zustande kommen könnte.
Kurz vor der zweiten Aufführung stiegen Spannung und Nervenkitzel nochmals an. Wie Nadim, der beim Seilspringen und als Clown agieren sollte, war auch Meyssa furchtbar aufgeregt. Die Aufführungen fanden in einem echten Zirkuszelt statt und wäre es nicht etwas klein gewesen, hätte man glatt denken können, es handele sich um den Zirkus Rocalli, denn auch dort kommt man ganz ohne Tier-Dressur aus. Das Motto des diesjährigen Zirkusprojekts, das bereits zum vierten Mal stattfand, war: „‚Kannst du nicht‘ war gestern.“ Die jungen Artisten haben bewiesen, was alles in ihnen steckt, und ihr Selbstwertgefühl wird sicherlich aufgewertet.
Die Pyramide ist eine Herausforderung mit größter Präzision und Koordination.
