Handball - Rot-Weiß Merl - Damen
Merler Handballfrauen punkten in Palmersheim
TV Palmersheim - RW Merl 10:30 (5:16)
Merl. Nach dem schon das Spiel der Merlerinnen gegen Feytal mit einem eng begrenzten Spielerkorsett bestritten werden musste, wurde unter der Woche klar, dass für das Spiel gegen die Frauen aus Palmersheim noch eine Spielerin ausfallen würde. Damit standen genau sieben Spielerinnen zur Verfügung. Also wieder keine guten Voraussetzungen, um voll ’angreifen‘ zu können. Das Spiel begann dann auch auf beiden Seiten ziemlich verhalten. Nach gefühlten 15 Minuten, tatsächlich wohl fünf oder sechs Minuten, gelang den Palmersheimer Frauen der erste Treffer des Spiels. Das sollte wohl so etwas wie das Wecksignal für die Amselstädterinnen gewesen sein. Die Merler Abwehr stabilisierte sich langsam, immer wieder konnten Bälle abgefangen werden und im folgenden Angriff Tore erzielt werden. Doch so richtig schienen die Merlerinnen, nicht in Fahrt zu kommen. Mehr als ein drei bis vier Tore Vorsprung wurde nicht erspielt. Sicherheit gab jedoch zusehens mehr die Torfrau im Merler Tor, die wieder einen guten Tag hatte. Bis zur Pause konnte so doch noch ein deutlicher 16:5 Vorsprung herausgespielt werden.
Verletzungsbedingt entschloss sich der Trainer Jürgen Grenner gegen Ende der ersten Spielhälfte zu einer etwas unkonventionelle Variante. Die Verletzte Spielerin (es gab keine Auswechselspielerinnen) blieb zwischen Mittellinie und gegnerischer Neun-Meter-Linie. Die Abwehr sollte mit fünf Spielerinnen das Werk schon richten. Mit hohem Engagement und Wille wurde diese Phase gut gestaltet. Die zweite Hälfte wurde zunächst sehr kontrolliert gestaltet und der Vorsprung stetig ausgebaut. Dann schlichen sich kleine Konzentrationsmängel bei den Rot-Weißen ein, die nach Ansicht des Trainers in einem solchen Spiel zwar verständlich, aber nicht zielführend waren. Geschickt nutzten die Eifelvertreterinnen diese Gelegenheiten und erzielten Tor um Tor. In der Schlussphase wurde wieder von Trainer Grenner wieder das gleiche taktische Mittel wie zum Ende der ersten Hälfte eingesetzt. Mit den so erreichten schnellen Ballgewinnen in der Abwehr wurde zügig nach vorn gespielt am Ende ein in der Höhe verdienter 30:10-Erfolg erzielt werden.
Vorschau: Bleibt für die Merler Damen nur zu hoffen, dass die Spielerdecke für die nächsten anstehenden Aufgaben am Samstag, 22. November, um 19.45 Uhr, in eigener Halle gegen den FC Hennef und am Sonntag, 30. November, um 15 Uhr, ebenso als Heimspiel gegen den VfB Schleiden wieder größer wird.
