Politik | 12.03.2013

Ausschuss für Schule, Sport und Kultur in Meckenheim

Mieten für Hallen und Säle steigen

 Satzungsänderung wird mit einer Erhöhung um rund 50 Prozent unterstützt

Meckenheim. Lange hat sich nichts getan bei den Mieten für die Nutzung von öffentlichen Räumen und Hallen. Jetzt beschloss der Ausschuss für Schule, Sport und Kultur eine Erhöhung von rund 50 Prozent. Die entsprechende Satzungsänderung solle dazu führen, dass die städtischen Räume annähernd kostendeckend betrieben werden können.

Außerdem sollen die vielen unterschiedlichen Regelungen so vereinheitlicht werden. Insgesamt stehen in der Stadt 18 Räume, Säle und Hallen zur Verfügung. Nicht betroffen von der Satzungsänderung ist fürs erste jedoch die Jungholzhalle, in der größere Sanierungsmaßnahmen mit gemeinsam mit dem Neubau des Rathauses gleich neben der Halle geplant sind. Sobald die Umbauarbeiten dort abgeschlossen sind, wird auch dort der Mietzins steigen.

Insgesamt rechnet die Stadt mit einer Erhöhung der Einnahmen von 5.533 Euro auf dann 18.245 Euro. Allerdings muss zunächst die Erhöhung, die die Jungholzhalle einbringen würde, rausgerechnet werden und so sind es für die ersten Jahre nur rund 3.847 Euro, die zusätzlich in das Stadtsäckel fließen werden – sofern es bei der gleichen Anzahl an Veranstaltungen bleibt, wie im Jahr 2011. Dass dies nach der Erhöhung auch der Fall sein wird, daran gab es Zweifel im Ausschuss. „Sind wir konkurrenzfähig im Vergleich zu Hallen in der näheren Umgebung“, fragte der UWG-Vorsitzende Thomas Meurer. Auch der Vorsitzende der BfM, Dieter Ohm, zweifelte, ob die Belegung der Hallen und Säle nach einer Erhöhung so bleibe wie bisher. Der für die Hallen zuständige Sachbearbeiter Marcus Witsch sicherte zu, dass es keine günstigere Alternative gebe und die Erhöhung sozialverträglich sei. „Die Tarife sind immer noch  so, dass das Brauchtum erhalten bleibt“, glaubt Witsch. Der Ausschussvorsitzende Rolf Engelhardt (SPD) brachte es schließlich auf den Punkt: „Die Gebühren sind so niedrig, dass es keine Probleme geben wird.“ Was bisher gezahlt wurde, habe nicht mal die Verwaltungskosten gedeckt. „Das war lächerlich“.  Warum die derzeitige Situation verändert werden müsse, erläuterte Fachbereichsleiterin Susanne Zwicker. Bisher seien manche Räume für 75 Cent pro Stunde vermietet worden, seit vielen Jahren habe es keine Erhöhung gegeben. Besonders groß sind die Defizite im Merler Saal, den die Stadt von der Katholischen Kirchengemeinde angemietet hat. „Der Saal kostet 17.000 Euro und wir nehmen rund 2000 Euro ein“, das ergebe einen Zuschuss der Stadt von jährlich 15.000 Euro, rechnete Zwicker vor. Im Merler Saal fanden in 2011 sechs Veranstaltungen statt, darunter eine private Geburtstagsfeier. 

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