Fraktionen einigen sich auf Beratung in der AG Haushalt
Neuorganisation der Infrastruktur wird geprüft
aus Meckenheim
Meckenheim. Welche Vorteile bringt es, das Hallenbad, den Betrieb der Jungholzhalle, die Meckenheimer Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft und andere Teile der städtischen Infrastruktur neu zu organisieren? Wo liegen Risiken? Lohnt sich der Aufwand einer Umstrukturierung beispielsweise in einer Holding wirtschaftlich? Zu diesem Themenkomplex und einer möglichen Verfahrensweise wird die Stadtverwaltung einen Vorschlag erarbeiten, der dann im November mit der Politik in der AG Haushalt diskutiert werden soll. Ziel ist ein Beschluss in der Dezembersitzung des Rates. Dies ist das einstimmig beschlossene Ergebnis umfangreicher Beratungen im jüngsten Haupt- und Finanzausschuss.
Die CDU-Fraktion hatte im HFA einen bewusst offen gefassten Antrag zur Neuausrichtung der Meckenheimer Infrastruktur gestellt in der Hoffnung, damit die Diskussion in Gang zu bringen. Auch die SPD hatte einen Antrag eingebracht, in dem es speziell um die PV-, Speicher- und Ladeinfrastruktur ging. Außerdem war schon im Stadtwerkeausschuss ein Prüfauftrag zur Zukunft der Stadtwerke beschlossen worden, der in eine ähnliche Richtung ging.
„Wir freuen uns, dass nun all diese Initiativen unter einem Hut sind“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Rainer Friedrich. „Auf das Ergebnis sind wir gespannt. Alle Fraktionen waren sich einig, dass eine Prüfung Sinn ergibt. Auch das ist aus unserer Sicht erfreulich.“
Ein Knackpunkt in der Diskussion war die Frage, ob externe Beratung nötig ist. Für die jetzt in Abänderung der CDU- und SPD-Anträge beschlossene Vorgehensweise soll zunächst darauf verzichtet werden.
Pressemitteilung der CDU Meckenheim
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Sollte die Meckenheimer Infrastruktur - hier das Hallenbad - neu organisiert werden? Dies wird jetzt geprüft. Foto: Foto: privat