Spielbericht des VfL Meckenheim
Niederlage im Auswärtsspiel
FC BW Friesdorf II - VfL Meckenheim 4:2 (2:1)
Meckenheim. Der VfL Meckenheim verliert sein Auswärtsspiel bei der Zweitvertretung von FC BW Friesdorf mit einem schlussendlich bitteren 4:2. Die Tore von Bruno Mendes und ein Eigentor der Friesdorfer waren leider zu wenig, um etwas Zählbares mitzunehmen. Damit verpasste es Meckenheim, sich weiter aus der Gefahrenzone zu spielen. Die Mannschaftsaufstellung wurde vom Trainer nicht verändert und somit vertraute man der siegreichen Elf der Vorwoche. Zudem rückten wiedergenese Spieler wieder in den Kader auf und standen als Ergänzungsspieler bereit.
Die erste Hälfte wurde größtenteils vom Gastgeber dominiert und stellte die Meckenheimer oft vor Probleme. Die Spieler fanden keinen richtigen Griff auf die Gegenspieler und so konnte Friesdorf sein gutes Kombinationsspiel durchziehen. Die Vorgabe, dass man erstmal hinten ohne Gegentor bleiben soll, konnte leider schon in der elften Minute ad acta gelegt werden. Ein Gegenspieler setzte sich auf der linken Seite im Strafraum durch und ließ Torhüter Sebastian Schmidt keine Chance. Der VfL fing sich daraufhin und spielte bei eigenem Ballbesitz selbstbewusst nach vorne. Mendes (Foto) war der 1:1 Ausgleich nach einer Einzelleistung zu verdanken, als er in der 33. Minute den Ball mit dem linken Fuß ins rechte Eck schob. Friesdorf erhöhte noch mal das Tempo und die Meckenheimer konnten leider nicht mit dem Unentschieden in die Pause. In der 39. Minute schaltete ein Friesdorfer Offensivspieler schneller als die Hintermannschaft und verwertete einen Abpraller zum 2:1 aus Friesdorfer Sicht. Damit ging es dann in die Pause.
Zweite Halbzeit
In der zweiten Halbzeit zeigte der VfL ein anderes Gesicht. Man nahm jetzt einige Gegenspieler in Manndeckung und versuchte die Räume noch enger zu halten. Dieses Konzept ging auch einige Zeit auf. In der 55. Minute kam Benjamin Königsfeld für den verletzten Sharif Sellab aufs Feld. Mit ihm hatte der VfL bei Ballbesitz im Mittelfeld wieder mehr Möglichkeiten und man drückte aufs Friesdorfer Tor. Eine Aktion führte dann zum zwischenzeitlichen 2:2 (60.). Parierte der gegnerische Torwart zuvor noch eine gute Chance von Mendes, wurde der Ball in der nächsten Szene nach außen abgegeben. Die darauffolgende Flanke von Max Bondar wurde von einem gegnerischen Abwehrspieler dann ins eigene Tor befördert. Der VfL war somit gegen den Tabellendritten wieder im Spiel und agierte mutig nach vorne.
Hinten wehrte man sich mit vereinten Kräften. Eine zumindest fragwürdige Entscheidung in der 76. Minute führte dann zum Elfmeter für Friesdorf. Nach einem Torschuss wurde ein Friesdorfer noch berührt, wie es im Zweikampf beim Fußball nun mal vorkommt und fiel hin. Obwohl kein Friesdorfer protestierte wurden alle vom Pfiff überrascht. Meckenheim musste den bitteren Elfmeter schlucken und ging mit 3:2 in Rückstand. Danach versuchte Meckenheim weiter nach vorne zu spielen und kam durch Bondar noch zu einer guten Chance. Sein Fallrückzieher nach einer Ecke streifte aber nur die Latte. In der 80. Minute kam dann die Entscheidung. Der aufmerksame Torhüter Schmidt wehrte abermals einen Ball ab und danach staubte ein Friesdorfer aus abseitsverdächtiger Position zum 4:2 ab. Alle Proteste halfen nichts. Für die Schlussoffensive kamen noch Christian Schlender für Bondar und Harry Kinas für Janko Ivanovic. Leider wurde der Aufwand nicht belohnt und so musste eine bittere Niederlage hingenommen werden.
Kämpferisch kann man den Meckenheimern zumindest in der zweiten Halbzeit keinen Vorwurf machen. Die unnötigen Gegentreffer konnten ausgeglichen werden. War es zunächst schwer das hohe Tempo mitzugehen, so agierte man in der zweiten Halbzeit mindestens auf Augenhöhe. Insgesamt war an diesem Nachmittag leider nicht mehr drin und so müssen alle Beteiligten leider mit dem negativen Ergebnis leben. Das nächste Spiel findet kommenden Sonntag zu Hause gegen den SV Wachtberg II bereits um 14.30 Uhr statt. Die zweite Mannschaft bestreitet ihr Spiel vorher um 12.30 Uhr gegen den SV Wachtberg III. Aufstellung: Schmidt, Sellab (55. Königsfeld), Feyen, Wachter, Ivanovic (81. Kinas), Hartmann, Ribeiro, Bondar (80. Schlender), Scholz, Haller, Mendes.
