HSG Rheinbach-Wormersdorf
„Ohne Chance gegen den Spitzenreiter“
Der Longericher SC gewann mit 30:21 (18:7) Punkten
Köln-Longerich. Chancenlos war Oberligist HSG Rheinbach-Wormersdorf beim ungeschlagenen Tabellenführer Longericher SC. Mit 30:21 (18:7) ging das ungleiche Duell verloren, wobei sich insbesondere im ersten Spielabschnitt ein deutlicher Klassenunterschied aufzeigte.
„In Halbzeit eins hatten wir dem Spiel des für mich neuen Mittelrheinmeisters nichts entgegen zu setzen. Wenigstens hat die Mannschaft nach der Pause Moral bewiesen und den zweiten Durchgang 14:12 gewonnen“, so der Kommentar von Trainer Dietmar Schwolow. Der LSC zeigte von Beginn an eine hoch konzentrierte Leistung, agierte schneller und technisch stärker als die HSG. Nach ausgeglichenem Beginn (2:2, 4.) zog der Spitzenreiter über 8:2 (15.) auf 12:3 (20.) weg und erhöhte bis zur Pause auf 18:7. Mit Ausnahme von Ribbe und Wolff entwickelte kein anderer Rückraumspieler genug Gefahr, um die Longericher Abwehr in Bedrängnis zu bringen.
Die HSG-Abwehr wurde dagegen nach allen Regeln der Kunst auseinander dividiert und auch die HSG-Keeper Funke und Thürnau verloren das Duell gegen LSC-TW Inzenhofer klar, wenn gleich Funke in der Schlussviertelstunde mit starken Paraden für den „Halbzeitsieg“ sorgte.
Nach einer Kopfwäsche in der Pause kämpfte die Mannschaft nach dem Wechsel zumindest gegen eine drohende Klatsche.
So entwickelte sich im zweiten Durchgang ein ausgeglichenes Spiel und der Rückstand pendelte sich nach einer Verkürzung auf 20:12 (38.) bei 8 bis 9 Toren ein.
Es spielte: Funke (TW), Thürnau (TW), Tore: Ribbe 8/2, Lönenbach 2, Wolff 6, Gunkel 1, Schwolow 1, Fiedler 1, Adolph 1, Grommes, Wittmaack, Reuland und Lauktien.
2. Mannschaft mit wichtigem Sieg im Abstiegskampf
Mit dem zweiten Sieg in Folge hat die zweite Mannschaft der HSG Rheinbach-Wormersdorf den Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld hergestellt.
Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang gewann die Behr-Truppe beim TuS Königsdorf deutlich mit 22:33 (14:15). Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen.
Einen 6:4-Rückstand drehte die HSG mit der Hilfe eines treffsicheren Torsten Wittmaack zu einer 7:9-Führung, doch trotz spielerischer Vorteile reichte es nur zu einer knappen 14:15-Pausenführung. Nach dem Wechsel steigerte sich die HSG-Abwehr und der zur Pause eingewechselte Torwart Jan Stachmann wurde zum großen Rückhalt. Von 16:16 (33.) setzte sich die HSG auf 16:21 (39.) ab und sorgte anschließend mit einem 8:0-Lauf von 21:24 (47.) auf 21:31 (56.) für die Entscheidung.
Es spielte: Trimborn (1.-30.), Stachmann (31.-60.), Sarac, Merzbach (1), Hensel (4), T. Wittmaack (7), Funke, Arndt (4), M. Schwarz (5/1), Bohl (1), Füller, P. Schwarz (10/4), Bludschun (1).
