Allgemeine Berichte | 15.06.2026, 10:43 Uhr

Pastorale Schwerpunktsetzung 2026 in Meckenheim und Wachtberg vorangetrieben

Kirche vor Ort stärken

Klausurtagung Pfarreirat
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Meckenheim. Der Pfarreirat der Pfarrgemeinde St. Marien und St. Johannes der Täufer hat sich am Samstag zu einer ganztägigen Klausurtagung in Meckenheim getroffen. Gemeinsam mit Frank Reintgen, Fachbereichsleiter Gemeindeentwicklung & Engagementförderung, und Tobias Weyler, Referent im Fachbereich Entwicklung Pastorale Einheiten, wurde ein wichtiger Meilenstein gesetzt: Die Arbeit an der pastoralen Schwerpunktsetzung hat begonnen, die Teil des Transformationsprozesses im Erzbistum Köln ist.

Der Tag begann mit einem gemeinsamen Gebet in der Meckenheimer Pfarrkirche. Anschließend standen das vertiefte Kennenlernen der neuen Pfarreiratsmitglieder und die Frage im Mittelpunkt, „Welche Herausforderungen uns als Kirche vor Ort heute besonders bewegen?“. Ein geistlicher Impuls zur Bibelstelle, in der Jesus seine Jünger „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“ nennt, erinnerte daran, dass es die gemeinsame Berufung ist, als Christinnen und Christen Orientierung zu geben, Hoffnung zu schenken und das Evangelium sichtbar zu machen.

Im weiteren Verlauf des Tages stand die pastorale Schwerpunktsetzung im Zentrum und die Frage, wie dieser Prozess konkret in Wachtberg und Meckenheim gestaltet werden kann. Deutlich wurde: Der Tag ist Auftrag und Aufbruch zugleich. In den kommenden Monaten soll in der Kirchengemeinde ein eigener Prozess begonnen werden, um gemeinsam zu klären, „wofür wir als Gemeinde stehen, welche Felder wir stärken wollen und wie wir unsere Kräfte sinnvoll bündeln können“.

Pfarrer Michael Maxeiner ordnet die Klausur in den größeren Transformationsprozess ein: „Nachdem wir zum Jahresbeginn mit der Neuerrichtung der Kirchengemeinde St. Marien und St. Johannes der Täufer einen wesentlichen Schritt im Transformationsprozess des Erzbistums gegangen sind mit Blick auf Verwaltung und Organisation, können wir nun einen pastoralen Transformationsprozess starten. Grundlage für diesen ist natürlich eine pastorale Schwerpunktsetzung, die wir in den kommenden Monaten synodal beraten und erarbeiten werden.“

Mit Blick auf das Ziel dieses Prozesses betont er: „Pastoralschwerpunktsetzung heißt für unsere Kirchengemeinde: Wir konzentrieren uns auf das, was Menschen heute wirklich zum Glauben führt, bündeln unsere Kräfte und gestalten unsere Orte so, dass sie Begegnung mit Gott und miteinander ermöglichen.“

Von Seiten des Erzbischöflichen Generalvikariats wird das Engagement vor Ort positiv wahrgenommen. Frank Reintgen unterstreicht: „Es macht Freude, engagierte Menschen zu unterstützen und zu begleiten, die Zeit, Lust und Energie einbringen, Menschen neu in Kontakt mit dem Evangelium zu bringen und die Verantwortung dafür übernehmen, dass Kirche einladend ist und der Glaube in den Gemeinden wachsen kann.“ Sein Kollege Tobias Weyler verweist auf die inhaltlichen Fragen, die den Prozess prägen werden: „Zu welchen konkreten Initiativen ruft Jesus Christus die Christen in ihrer konkreten Pfarrei in Wachtberg und Meckenheim? Wie können sie die Orte, an denen sie wohnen und leben, aus dem Geist Christi bereichern? Und wie können sie Schwerpunkte finden, um die geringer werdenden Ressourcen möglichst sinnstiftend und nachhaltig einzusetzen? (…) Der Pfarreirat hat den Willen und den Mut, sich damit konstruktiv und visionär auseinanderzusetzen, merken wir.“

Für den Pfarreirat selbst war der Tag ein wichtiges Signal des Aufbruchs. Die Pfarreiratsvorsitzende Annalena Sabel betont: „Der heutige Tag hat uns noch einmal vor Augen geführt, dass wir als Kirche vor Ort neue Wege gehen müssen. Das kann aber nur dann gelingen, wenn wir uns dabei stets an Christus orientieren und ihn mit auf diese Wege nehmen.“ Ihr Stellvertreter, Michael Conzen, blickt zuversichtlich nach vorn: „Die Klausurtagung des neuen Pfarreirates Wachtberg und Meckenheim war ein gelungener Auftakt für unsere gemeinsame Arbeit. In einer offenen und konstruktiven Atmosphäre haben wir wichtige Themen für die Zukunft unserer Pfarrei beraten und erste gemeinsame Schwerpunkte gesetzt. Besonders ermutigend war die spürbare Bereitschaft aller Beteiligten, das Zusammenwachsen der Gemeinden Wachtberg und Meckenheim aktiv und partnerschaftlich zu gestalten.“

Mit der Klausurtagung ist der Auftakt gemacht: In den kommenden Monaten wird der Pfarreirat zusammen mit vielen Engagierten in der Gemeinde den begonnenen Weg weitergehen – mit dem Ziel, vom „Erhalt des Status quo“ immer mehr in einen „Modus der Mission und Evangelisierung“ zu kommen und so das Evangelium vor Ort erfahrbar zu machen.

Klausurtagung Pfarreirat

Klausurtagung Pfarreirat Foto: Pfarrer Michael Maxeiner

Klausurtagung Pfarreirat

Klausurtagung Pfarreirat Foto: Pfarrer Michael Maxeiner

Klausurtagung Pfarreirat

Klausurtagung Pfarreirat Foto: Pfarrer Michael Maxeiner

Klausurtagung Pfarreirat Foto: Pfarrer Michael Maxeiner

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