Allgemeine Berichte | 11.09.2013

Nach versuchtem Einbruch in Rheinbach

Polizei nahm Tatverdächtigen fest -

35-Jähriger kam in Untersuchungshaft

Rheinbach. Nach einem versuchten Einbruch in ein Wohnhaus in der

Rheinbacher Innenstadt nahm die Polizei in der Nacht zum Montag einen

35-Jährigen fest. Der Mann kam in Untersuchungshaft.

Nach dem derzeitigen Sachstand wird ihm vorgeworfen, sich gegen

00:15 Uhr zusammen mit einem noch unbekannten Komplizen an der

Eingangstür des Hauses zu schaffen gemacht zu haben. An der Tür

wurden später Hebelspuren vorgefunden. Als sich Anwohner näherten,

flüchteten die beiden Männer. Den Zeugen gelang es jedoch, den

35-jährigen Verdächtigen bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei

festzuhalten.

Die herbeieilenden Beamten nahmen den Mann fest und brachten ihn

in das Polizeigewahrsam. Ein mutmaßliches Einbruchswerkzeug, das der

Verdächtige bei sich hatte sowie eine Taschenlampe, die er auf seiner

Flucht weggeworfen haben soll, stellten die Polizeibeamten sicher.

Nach der Tatortaufnahme übernahm das Kriminalkommissariat 34 die

weiteren Ermittlungen. Auf Antrag der Bonner Staatsanwaltschaft

führten die Ermittler den Festgenommenen, der in der Bundesrepublik

Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, dem Haftrichter vor. Dieser

erließ einen Untersuchungshaftbefehl, so dass der 35-Jährige in eine

Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.

Eine Fahndung nach seinem flüchtigen Komplizen verlief bisher

ergebnislos. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Generell appelliert die Bonner Polizei zum Schutz vor

Wohnungseinbruch:

- Seien Sie aufmerksam! Alarmieren Sie bei verdächtigen

Beobachtungen sofort die Polizei per Notruf 110.

- Schützen Sie Ihr Zuhause! Nutzen sie konsequent alle vorhandenen

Sicherungsmöglichkeiten.

Informationen zum Einbruchschutz und eine kompetente Beratung

erhalten Interessierte kostenlos vom Kommissariat

Kriminalprävention/Opferschutz der Bonner Polizei, Telefon: (02 28) 15-7676.

Weitere Informationen zur Kampagne „Riegel vor! Sicher ist

sicherer.“ finden sich auch auf der Homepage der Bonner Polizei unter

www.polizei.nrw.de/bonn

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