VFL Meckenheim B1
Remis gegen Godesberg
Schwache Schiedsrichterleistung verhilft Godesberg zum Punktgewinn am 21.Spieltag
Meckenheim. Bei dieser Begegnung war der VfL zu Gast beim Tabellenvierten aus Godesberg. Wie schon aus dem Hinspiel bekannt war es die erwartet schwere Partie, zumal der VfL abermals auf drei Leistungsträger verzichten musste. Godesberg beschränkte sich in der Anfangsphase auf die Verteidigung und überließ Meckenheim die Spielgestaltung. Bereits in der 5. Minute hätte es eigentlich die Führung für Meckenheim sein müssen, nachdem Cedric Hoffstadts Schuss noch von der Linie gerettet wurde. So fiel der erste Treffer nach einer Ecke in der 17. Minute durch Berat Külekci, der nach der schwachen Abwehr als Erster reagierte und den Ball in die Maschen hämmerte. Drei Minuten später kam Godesberg in einem der seltenen Entlastungsangriffe seinerseits zu einem Eckball. Im Zuge dieser Ecke pfiff der Schiedsrichter für beide Parteien nicht nachvollziehbar einen Strafstoß. Dieser wurde souverän zum 1:1-Ausgleich verwandelt. Nachdem sich die erste Aufregung über den Strafstoß gelegt hatte, wurde der Versuch der Meckenheimer, das Spiel für sich zu gewinnen, des Öfteren durch die sehr eigenwillige Regelauslegung des Schiedsrichters erschwert.
Auch die „Tipps“ zum Spielereinsatz für Trainer Dietmar Freund durch den Schiedsrichter vor Anpfiff der 2. Hälfte wirkten sehr irritierend. Dennoch begannen die Meckenheimer in leicht veränderter Formation sehr zielstrebig.
Da es aus dem Spiel heraus gegen die gut formierte Abwehr der Godesberger nicht allzu viel funktionierte, musste abermals ein Standard her, um in der 50. Minute die erneute Führung für den VfL zu erzielen. Und abermals war es Marc Pelzer, der mit seiner klasse Schusstechnik den Freistoß aus 20 Metern unhaltbar in den linken Winkel zirkelte. Aber anstatt sich weiter auf das eigene Spiel zu konzentrieren, beschäftigte man sich viel zu sehr mit den fragwürdigen Entscheidungen des Schiedsrichters. Dadurch ging die Sicherheit verloren, die sich die Godesberger in der 65. Minute zu Nutzen machten und abermals den Ausgleich erzielten. Insgesamt ein unnötiges Unentschieden, da durchaus mehr drin gewesen wäre, wenn man abgesehen von dem Strafstoß, sich weniger von der „Spielleitung“ hätte beeinflussen lassen.
