Neujahrsempfang der CDU im Sängerhof
Rückblick und Perspektiven für 2016
Bundestagsabgeordneter Wolfgang Bosbach referiert in Meckenheim
Meckenheim. Die CDU Meckenheim hatte zum traditionellen Neujahrsempfang in den Räumen des Sängerhofes eingeladen. Mehrere hundert geladene Gäste wollten sich den Vortrag von Wolfgang Bosbach, MdB, unter dem Titel: „2015 – ein Jahr voller Krisen – was erwartet uns 2016?“ nicht entgehen lassen. So konnte Katja Kroeger, die Vorsitzende der CDU Meckenheim, viele Gäste begrüßen, darunter Rheinbachs Bürgermeister Raetz, Bürgermeister Spilles, seine beiden Stellvertreter Heidi Wiens und Michael Sperling. Unter den Gästen waren auch die Ehrenbürger der Stadt, Erika Meyer zu Drewer und Albert Graen. Vereine, Verbände, Mitglieder der Schulen, Ratsmitglieder und viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens waren ebenso willkommen, wie CDU-Mitglieder der Stadt. Wie Katja Kroeger hervorhob, steht auch Meckenheim einer stürmischen Herausforderung gegenüber. Im Jahr 2015 musste die Stadt 450 Flüchtlinge aufnehmen, im Gegensatz zu 2014, wo die Zahl der aufzunehmenden Menschen bei 90 lag. In diesem Sinne übergab die Stadtverbandsvorsitzende das Wort an den Gastredner Wolfgang Bosbach, MdB, der gleich mit einer witzigen Bemerkung begann. „Mein Silvesterwunsch war, mit dem Rauchen aufzuhören“, so Bosbach, „ich habe es jetzt auch schon 10 Tage geschafft.“ „Nur“, so sein pfiffiger Kommentar: „ich habe noch nie im Leben geraucht.“ Was er damit ausdrücken wollte, war „man darf die Latte nicht zu hoch legen, sonst wird man schwer enttäuscht.“ So geht es auch in der Politik. Im Schnelldurchgang rief er einige Begebenheiten in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg hervor. Dass sich Westdeutschland damals für die freie und soziale Marktwirtschaft entschied und nicht für den Sozialismus / Kommunismus war ein Segen für die Republik. Bei der Wiedervereinigung 1989 haben zunächst nicht alle Menschen „Hurra“ geschrien, aber die u.a. renovierten Städte wie Rostock, Wernigerode oder Dresden zeigen, dass das Volk langsam zusammenwächst. Damals behauptete ein bekannter Schriftsteller: „Ein neues Kapitel der Menschheitsgeschichte wird aufgeschlagen.“ Das, dem nicht so ist, beweisen die vielen Kriege und Revolutionen in der Welt. Polen und die Ukraine wollen ihr Schicksal selbst bestimmen und ganz zu schweigen von den Unruhen und Kriegen im Nahen Osten. Der Terrorismus und die Anschläge der IS nehmen immer größeren Raum ein. Bosbach möchte aber nicht unsere Flüchtlinge beschuldigen, sondern alle, die die Rechts- und Werteordnung unseres Staates missbrauchen. „Wer hier leben will, muss sich unserer Kultur anschließen oder sich ein anderes Land suchen“, erklärte der Bundestagsabgeordnete, und weiter, „wenn die Christen in aller Welt so viel Toleranz erführen wie die Muslime in Deutschland, dann könnte es auf der Welt friedlicher zugehen!“ Dann widmete sich Bosbach der Äußerung von Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wir schaffen das.“ Wer ist mit „wir“ gemeint, doch nicht Bund und Land, sondern die vielen tausend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Sie opfern Zeit und Geld, um den Menschen in Not zu helfen. In vier Punkten listete Bosbach auf, was im nächsten und übernächsten Jahr geschehen muss: 1. schnelle Anerkennungsverfahren, 2. winterfeste Unterkünfte, 3. gelungene Integration in Schule und Beruf, 4. schnelle Hilfe für minderjährige Kinder und Jugendliche. Er prangerte einige Länder der Europäischen Union an, die zwar viel Geld von der Kommission gerne in Empfang nehmen, bei der Flüchtlingshilfe aber ihre Grenzen abschotten. Zum Schluss seines Vortrags meinte Bosbach: „Es ist ein Glück in Deutschland zu leben und politisch arbeiten zu können.“ Zum Dank erhielt er als praktizierender Sportler Tennisbälle und Süßigkeiten für danach. Nach dem Referat des Gastredners konnte Bürgermeister Spilles nur noch kurz seinen Gästen danken, einen kleinen Ausblick auf die kommenden Arbeiten (Neubau Rathaus) u.ä. geben, denn die Abordnungen der Meckenheimer Karnevalisten scharrten schon mit den Hufen. Ihre Zeit ist in diesen Tagen immer knapp bemessen. Trotzdem machten sie ihre Aufwartung und brachten auch Kinderprinzessin Nicole I. (Arenz) mit. Die Bewirtung erfolgte von Mitgliedern der Jungen Union.
Wolfgang Bosbach bei seiner ernsten, aber teilweise auch heiteren Rede zum Neujahrsempfang bei der CDU Meckenheim.
Die Abordnungen der Meckenheimer Karnevalsvereine machten ihre Aufwartung, hier mit Kinderprinzessin Nicole I.
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