40. Jubiläum des Kindergartens „Die Zaunkönige“ e.V. aus Meckenheim
Selbstständigkeit und Kreativitätstehen im Fokus
Meckenheim. Nach etlichen Wochen der Vorbereitung und Vorfreude feierte der Elterninitiative Kindergarten „Die Zaunkönige“ e.V. das 40. Jubiläum. Eingebettet in das seit 30 Jahren alljährlich stattfindende Zeltwochenende wurde mit allen Familien, den Erzieherinnen, ehemaligen Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen und Sponsoren fröhlich auf dem Campingplatz an der Steinbachtalsperre gefeiert. Ab Freitagnachmittag wurden die Zelte aufgebaut und mit vielen fleißigen Helfern vorbereitet. Samstagmittag begann die Jubiläumsfeier mit dem gemeinsamen Singen der Kindergartenhymne. Kai Langheld, der Onkel eines Kindergartenkindes, hat extra zu diesem Anlass für die Zaunkönige ein Lied getextet und komponiert. Der heitere und schnell einprägsame Song war an diesem Tag immer wieder zu hören. Nicht nur als Heike Zimbelmann, die mit den kleinen Zaunkönigen regelmäßig musikalische Frühförderung machte, die Kinder und die Erwachsenen bei der Eröffnung auf der Gitarre begleitete. Im Verlauf des Tages und des Abends konnten immer wieder einzelne Kinder gehört werden, die das Lied vor sich hin sangen, oder auch ganze Kindergruppen, die es laut schmetterten. Die Rede der ersten Vorsitzenden Kathrin Mertens berichtete über die Entstehung, aber auch die Wandlung der Einrichtung in den letzten 40 Jahren. Anfangs noch als „Bürgeraktion Ruhrfeld e.V.“ ins Leben gerufen, trägt der Kindergarten nun seit zehn Jahren den Namen „Die Zaunkönige“. Doch sind die Grundgedanken immer gleich geblieben: die Betonung der Selbstständigkeit und der Kreativität der Kinder, das große Gewicht auf dem Erwerb von Sozialkompetenzen und die Stärkung der kindlichen Persönlichkeit. Besonders interessant waren die Berichte von Frau Schneider, eines der Gründungsmitglieder aus dem Jahre 1973. Sie war gemeinsam mit ihrem Sohn zu der Feier gekommen. Der „kleine Jürgen“ war damals ein Kind der ersten Stunde. Auch heute, mit 43 Jahren war er begeistert von der Atmosphäre und fühlte sich wohl wie „damals“. Wohl fühlen sich auch die Erzieherinnen bei den Zaunkönigen. Im kommenden Jahr arbeiten Lissy Plenz-Keding, Karin Bollig und Susanne Krause bereits 20 Jahre als ein engagiertes und fröhliches Erzieherinnenteam zusammen. Und wohl fühlen sich auch die Kinder und Praktikantinnen. Dies zeigt die Tatsache, dass etliche von ihnen nach ihrer Kindergartenzeit den Kontakt zu den Erzieherinnen und dem Kindergarten nicht verlieren und diesen immer wieder besuchen. Nach dem Umzug 1979 in die jetzigen Räume in der Carl-Goerdeler-Straße hat jeder Raum einen Namen erhalten: Male, Vortobe, Tobe, Schmuse und Spieleraum. Darum ging es auch in dem anschließenden Stationen-Spiel für die Kinder. Während diese mit Wasserbomben Werfen, Verkleiden und Handabdrücken erstellen beschäftigt waren, konnten die Erwachsenen sich bei selbst gebackenem Kuchen, Waffeln und Kaffee mit viel Freude über die vergangenen Zeiten austauschen. Abends erwartete die gut 150 Besucher ein buntes Salatbüffet und Leckeres vom Grill. Bis in die Nacht hinein brannte das Lagerfeuer. Kinder und Erwachsene saßen bei Gitarren Klängen der ehemaligen Mutter Conni Trammer gemütlich beisammen. Es wurde viel erzählt und gelacht. Zufrieden und müde verkrochen sich nach und nach nicht nur die kleinen Zaunkönige in ihre Zelte und träumten von einem anstrengenden, aber sehr schönen und aufregenden Tag. Herr Bohnen ist seit über 30 Jahren der Vermieter der Kindergarten Räumlichkeiten und steht bei allen kleineren und großen Sorgen hinter der Einrichtung. Ihn und dem Steuerberater Herrn Walbrühl, Herrn Klepzig vom Lions Club Renobacum und der Kreissparkasse Meckenheim loben die Zaunkönige ganz herzlich für ihre großzügigen Spenden.
