Rheinbach-Meckenheimer Tafel
Tafel startet in das 15. Jahr
Neue Verteilsaison 2013/2014 in Meckenheim und Rheinbach
Meckenheim. Die Rheinbach-Meckenheimer Tafel wurde 1998 von einer Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger gegründet. Obwohl die Tafel anfänglich als Rheinbacher Tafel firmierte, hat Sie von Beginn an ihren Verantwortungsbereich für das Gebiet der Städte Rheinbach und Meckenheim definiert.
In den ersten Jahren fand die Verteilung der Lebensmittel unter freiem Himmel an zahlreichen Stellen in beiden Städten statt. Dies war sowohl für die Tafelkunden als auch für die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter nicht immer angenehm; denn es gab gruppendynamische Effekte bei der Verteilung und Wind und Wetter taten ein Übriges.
Seit einigen Jahren verfügt die Tafel über feste Einrichtungen in Meckenheim, Siebengebirgsring 32, und Rheinbach, Königsberger Straße 17. Die Ausgabe der Lebensmittel findet in Meckenheim Dienstag und Donnerstag und in Rheinbach Mittwoch jeweils in der Zeit von 14 bis 16 Uhr statt. Im abgelaufenen Jahr wurden wöchentlich etwa 260 Familien unterstützt. Da zahlreiche Ehrenamtler im Sommer Urlaub machen, wurde die Verteilung der Lebensmittel im August ausgesetzt: Kürzlich begann die Tafel turnusmäßig wieder mit der Verteilung in Meckenheim und Rheinbach.
Mit Beginn der neuen Verteilsaison 2013/2014 werden auch abgelaufene Ausweise erneuert und neue Ausweise ausgestellt. Voraussetzung für die Ausstellung eines Tafelausweises ist der Nachweis der Bedürftigkeit. Dies erfolgt in der Regel durch den behördlichen Bescheid über den Bezug von Grundsicherung.
Einen Anspruch auf Zuteilung eines Tafelausweises gibt es nicht; vorrangig werden jedoch bei der Ausgabe „alte“ Kunden und Personen, die bereits auf einer Warteliste stehen, berücksichtigt. Die Warteliste wurde im vorigen Jahr eingeführt, weil die Nachfrage um Unterstützung durch die Tafel deutlich größer ist und die Kapazität der Tafel übersteigt. Ein besonderer Engpass ist dabei der Kreis der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, und damit besonders die Bereitschaft, Fahrdienste zu übernehmen.
Die Arbeit der Rheinbach-Meckenheimer Tafel wird im Wesentlichen durch Geld- und Sachspenden getragen. Erfreulich ist, dass in den beiden Städten und in der Region ansässige Unternehmen bereitwillig Lebensmittel zur Verfügung stellen. Auch die Unterstützung durch Geldspenden durch zahlreiche Vereine, Organisationen, Privatpersonen, Benefizveranstaltungen oder Geldauflagen von Gerichten soll dankbar erwähnt werden. Gleichwohl sind weitere Geldspenden höchst willkommen, denn die Betriebskosten sind trotz des ehrenamtlichen Engagements beträchtlich. Ideal wäre es, wenn sich ein Sponsor fände, durch dessen regelmäßige Zuwendung Planungssicherheit hergestellt werden könnte.
Auch birgt das nächste Jahr weitere Unwägbarkeiten, weil die derzeitig genutzte Verteilstelle in Rheinbach geräumt werden muss. Eine Ersatzlösung ist noch nicht in Sicht. Allerdings haben Bürgermeister Raetz und einige im Rat der Stadt vertretenen Parteien Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Quartier zugesagt. Ideal wäre aus Sicht der Tafel eine zentrumnahe Lokalität, die von den Tafelkunden gut erreichbar ist. Pressemitteilung
Rheinbach-Meckenheimer Tafel
