TuS Roisdorf - VfL Meckenheim 1:5 (0:4)
U 12 besteht Charaktertest
Meckenheim. Eine Woche nach dem Sieg gegen den Tabellenführer SV Buschdorf stand, mit dem Gastspiel beim Tabellenzehnten TuS Roisdorf, ein echter Charaktertest für die D 2 des VfL meckenheim auf dem Programm.
Schließlich galt es, den Sieg zu vergolden und gleichzeitig den Ausfall von Torwart Anton Mathy zu kompensieren. Dies alles sollte der Mannschaft in Halbzeit eins auch eindrucksvoll gelingen. Von Beginn an setzte man den Gastgeber unter Druck und wollte keinen Zweifel aufkommen lassen, wer den Platz als Sieger verlassen sollte. Die Rosenstädter erspielten sich Torchancen auf Torchancen, einzig die Verwertung ließ zu wünschen übrig, und so musste der Anhang bis zur zehnten Minute warten, um ein Tor bejubeln zu können.
Maxim Romaker war der glückliche Torschütze. Schrecksekunde in Minute 15: Plötzlich taucht ein Roisdorfer Spieler völlig unerwartet allein vor Aushilfstorwart Mahmut Bazoda auf und schließt mit einem gezielten Schuss in die linke untere Ecke ab.
Mahmut fährt sein Bein aus und klärt im Stil eines Manuel Neuer. Fortan weiter Einbahnstraßenfußball. Meckenheim beherrscht Ball und Gegner und kommt zwangsläufig zu Torchancen en masse. Aber einzig Maxim Romaker (23.), Roman Wiese (25.) und Fatih Sahim (26.) wussten diese zu nutzen und bauten die Führung bis zur Pause auf 4:0 aus.m Nach der Pause zeigten die Rosenstädter plötzlich ein völlig anderes Gesicht. Obwohl man in der Halbzeit darauf hingewiesen wurde nicht nachzulassen, ging man in keinen Zweikampf mehr und baute so den Gegner systematisch auf.
In Minute 38 kam, was kommen musste. Der Gastgeber erzielt mit einem Weitschuss das nun verdiente 1:4-Anschlusstor. Wer nun glaubte, Meckenheim würde aufwachen, sah sich getäuscht.
Es dauerte sage und schreibe bis zur 50. Minute, ehe man wieder am Spiel teilnahm. Fatih Sahim war es dann, der in Minute 53 mit seinem zweiten Tor an diesem Tag den 5:1-Endstand herstellte.
Es spielten: Mahmut Bazoda - Tim Schmitz, Alex Haas, Henrik Limbach - Roman Wiese - Maxim Romaker, Julius Lemm, Philipp Woll - Fatih Sahim - Nico Nesterov.
