SV Rot-Weiß Merl, Abteilung Frauenhandball
Vor des Gegners Tor herrschte Ratlosigkeit
Meckenheim. Das Heimspiel gegen die Frauenmannschaft des FC Hennef zeigte deutlich die Defizite der Merlerinnen auf. Nicht die individuellen Fähigkeiten sind das Problem, sondern die Tatsache, dass die Mannschaft, die am Wochenende auf dem Spielfeld steht, nicht zusammen trainieren kann. An diesem Samstag kam eine in dieser Saison so noch nicht gesehene Ratlosigkeit vor dem gegnerischen Tor dazu: Die Heimniederlage war die logische Konsequenz.
Die Abwehrleistung war es, die den Halbzeitstand von 8:9 gerade noch garantierte. Auch in der zweiten Halbzeit war es die Abwehr einschließlich Torfrau, die an das Leistungsvermögen der Amselstädterinnen erinnerte. Im Angriff dagegen lief nichts zusammen. Würfe aus dem Rückraum, ein probates Mittel gegen die defensive Abwehr der Gäste, waren an diesem Spieltag Fehlanzeige.
Am Ende kassierte Merl eine 12:18-Niederlage. Nicht die letztendlich 18 Gegentreffer waren es, die Trainer Jürgen Grenner bemängelte, sondern die acht eigenen Treffer im ersten Durchgang und die enttäuschenden nur vier geworfenen Tore seiner Mädels in der zweiten Hälfte. Der Sieg für die Gäste aus Hennef hätte daher noch höher ausfallen können.
Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft bis zum nächsten Sonntag zum Heimspiel gegen die Handballerinnen aus Schleiden wieder zu ihren alten Tugenden zurückfindet.
