Kunst- und Kunsthandwerksausstellung zur Weihnachtszeit des Meckenheimer Künstlertreffs (MKT)
Weihnachtsausstellung zog viele Besucher an
Eine feste Größe im kulturellen Leben der Stadt Meckenheim - Plattform für aufstrebende Nachwuchskünstler
Meckenheim. Seit 20 Jahren präsentiert der Meckenheimer Künstlertreff (MKT) zweimal im Jahr Kunst und Kunsthandwerk in der Meckenheimer Schützenhalle.
Die Künstlerin Inge Reichmann gehört zu den Initiatoren und zum Organisationsteam dieser immer wieder sehenswerten Ausstellung. Zusammen mit den beiden Künstlerinnen Doris Ohm und Ulla Palm erfährt jede Ausstellung neue Impulse und ihr individuelles Erscheinungsbild. Bürgermeister Bert Spilles begrüßte die Künstlerinnen und Künstler zur diesjährigen Weihnachtsausstellung am vergangenen Wochenende, die gleichzeitig die 40. Ausstellung des MKT war. Völlig zurecht beschrieb Bert Spilles das Wirken des MKT als eine „feste Größe im Meckenheimer kulturellen Leben“ und lobte das Organisationsteam für das beispielhafte Engagement für den Kulturstandort Meckenheim.
Bereits am Samstag freuten sich die Künstler und Aussteller über das rege Interesse der Besucher. Immer wieder begeistert die Besucher die Mischung aus Kunst und Kunsthandwerk, die die Künstlerinnen und Künstler auf kleinstem Raum präsentieren. Besonders schön finden es die Besucher, dass während der beiden Ausstellungstage immer wieder genug Zeit bleibt, mit den Künstlerinnen und Künstlern ein persönliches Gespräch zu führen. Neben der „Stammkundschaft“ gibt es auch die „Stammaussteller“, die fast bei jeder Ausstellung ihre Arbeiten zeigen.
Für den interessierten Betrachter der Kunstgegenstände offenbaren sich dabei Nuancen in der Weiterentwicklung, denn auch die „Stammaussteller“ besuchen Fortbildungsveranstaltungen und entwickeln ihren eigenen Stil weiter. Wie bei jeder Ausstellung im Herbst und im Winter bereichern „Gastaussteller“ und Nachwuchskünstler die Angebotspalette. Zu den „Neuen“ der diesjährigen Weihnachtsausstellung gehörte zum Beispiel Jürgen Hauser, der von ihm selbst geschliffene und selbst gesammelte Natursteine aus Österreich und Süddeutschland zeigte.
Zu den Nachwuchskünstlerinnen auf der Weihnachtsausstellung gehörte die 18-jährige Ronja Forslund. Sie experimentiert noch mit den verschiedensten Stilrichtungen und Techniken der Acrylmalerei. Ihre besondere Vorliebe gilt derzeit dem Comicstil. Viel Interesse fand auch Regina Draht aus Bonn mit ihren Puppenkleidern und Damenhüten. Ein Hingucker waren die Kreuzstichbilder von Martin Gelbrich, der feinste Stickarbeiten mit nur einem Faden vorstellte. Ebenfalls neu dabei mit Weihnachtsdeko und Malerei war in diesem Jahr die Künstlerin Rosemarie Kleinert.
Fortsetzung folgt
Am Ende der Jubiläumsausstellung zeigten sich sowohl die „Stammaussteller“ als auch die neu hinzugekommenen Aussteller beeindruckt von der Resonanz und dem Interesse der Besuche an beiden Tagen. Der bemerkenswert gute Verlauf der diesjährigen Weihnachtsausstellung hat das Organisationsteam erneut motiviert, auch im nächsten Jahr die Ausstellungen weiterzuführen.
Nachwuchskünstlerin Ronja Forslund experimentiert noch mit Stilrichtungen und Techniken der Acrylmalerei.
