Allgemeine Berichte | 30.01.2013

Theatergruppe des evangelischen Kirchenzentrums „Arche“ in Merl

Willige Hausfrau hat Zeit, die Haushaltskasse aufzubessern

Die Komödie aus der Feder von Hauptdarstellerin Sabine Schüffelchen war ein großer Erfolg

Was soll ich nur tun - Geld und Mann sind weg war? Diese Frage stellt sich Hausfrau Elke Heinemann (Sabine Schüffelchen, rechts) bei der Komödie „Willige Hausfrau hat vormittags noch Zeit“ der Theatergruppe des evangelischen Kirchenzentrums „Arche“ in Merl. -VJ-

Merl. Da gewinnt man einmal 70.000 Euro im Lotto - und dann das: der holde Ehemann schnappt sich das Geld und lässt seine Frau mit zwei Kindern und zwei Hypotheken allein zurück. Vor diese missliche Situation sieht sich Elke Heinemann (Sabine Schüffelchen) gestellt, als ihr Gatte Stefan (Uwe Schüffelchen) ziemlich plötzlich das Weite sucht. Nun ist guter Rat teuer. 1600 Euro im Monat müssen irgendwie her, doch mit Putzstellen in Privathaushalten sind die nicht im entferntesten zu verdienen. Das macht ihr Freundin Sandra (Martine Bontemps) gleich klar, um sie dann aber auch unfreiwillig auf die vermeintliche Lösung aller Probleme aufmerksam zu machen: Sie schaltet eine Anzeige im Wochenblatt mit dem Inhalt: „Willige Hausfrau hat vormittags noch Zeit“. Genau so heißt auch die neue Komödie der Theatergruppe des evangelischen Kirchenzentrums „Arche“ in Merl, die sie jetzt gleich mehrfach vor ausverkauftem Haus aufführte.

Doch das Ganze erweist sich als kniffliger als gedacht, denn der schnelle Wechsel zwischen hausputztauglichem Schlabberlook und alle Sinne reizenden Spitzenunterwäsche hat so manche schwer zu bewältigende Situation zur Folge, die allerdings den Zuschauern die Lachtränen in die Augen treibt. Schließlich muss das hoffnungsvolle Nachwuchs-Callgirl recht unterschiedlichen Erwartungen ihrer Kunden gerecht werden. So kommt Supermarktleiter Carsten Schröder (Conny Schausten) bei ihr richtig ins Schwitzen, wenn auch anders als geplant, und selbst Karrierefrau Franka Funk (Sigrid Schlecht) möchte sich gerne ihre Dienste sichern. Omi Petzold (Sabine Kölsch) taucht leider immer in den ungünstigsten Situationen auf und sorgt so zusätzlich für Verwirrung, und als dann auch noch Frau Bündig vom Gewerbeaufsichtsamt (Eva Schmitz-Ulrich) das neue „Unternehmen“ in Augenschein nehmen möchte, scheint der Weltuntergang programmiert. Doch am Ende ist es, wie in den allermeisten Komödien: „Alles wird gut!“ Das Stück stammt aus der Feder von Hauptdarstellerin Sabine Schüffelchen und wird im Impuls-Theater-Verlag in Planegg verlegt. Die staatlich geprüfte Betriebswirtin und zweifache Mutter hat schon mehrere Stücke erfolgreich publiziert, einige davon wurden bereits in der „Arche“ aufgeführt. Regie und Bühnenbild sind eine Gemeinschaftsarbeit aller Mitspieler, beim Bühnenbau packte Edgar Schlecht kräftig mit an, und die Kostüme und Requisiten bringen die neun Ensemble-Mitglieder teilweise von zu Hause mit. Auf keinen Fall fehlen darf allerdings das Maskottchen der Gruppe, die alte Schreibmaschine „Elise“, die seit nunmehr zwölf Jahren bei allen Aufführungen als Glücksbringer eingesetzt wird.

Das wichtige Amt der Souffleuse übernimmt erneut Susanne Zschaubitz, und auch Küster Martin Funke sowie Pfarrer Frank Ungerathen gebührt der Dank der Theatergruppe, denn sie ermöglichen die Aufführung im Kirchenraum. VJ

Was soll ich nur tun - Geld und Mann sind weg war? Diese Frage stellt sich Hausfrau Elke Heinemann (Sabine Schüffelchen, rechts) bei der Komödie „Willige Hausfrau hat vormittags noch Zeit“ der Theatergruppe des evangelischen Kirchenzentrums „Arche“ in Merl. Foto: -VJ-

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