Kirchenchor gratulierte mit einer Aufführung der Beller Heimatmesse
Anton und Resi Daub feierten Diamantene Hochzeit
Bell. Das wunderbare Fest ihrer Diamantenen Hochzeit werden die Eheleute Anton und Resi Daub (geborene Genn) sicher nie mehr vergessen! Bereits am Vormittag des 22. November zelebrierten in der Pfarrkirche St. Florin gleich drei Geistliche, nämlich Pastor Ralf Birkenheier, Pastor i.R. Stephan Augst und Pastor i.R. Peter Strauch zu Ehren des 86-jährigen Jubilars und seiner drei Jahre jüngeren Frau Ehefrau eine feierliche Eucharistiefeier, während der Kirchenchor unter der Leitung von Claus Heuft die Beller Heimatmesse darbot. Nach dem Gottesdienst begab das Jubelpaar sich in die Mehrzweckhalle, wo sie bis in die späten Nachmittagsstunden gemeinsam mit ihren Freunden, Bekannten und Verwandten feierten. Während der Beller Spielmannszug mit einem Ständchen gratulierte, hatten einige Vertreter der Kommunalpolitik es sich nicht nehmen lassen, den Eheleuten ihre Glückwünsche persönlich zu überbringen. So gratulierten der Kreisbeigeordnete Rolf Schäfer im Namen des Landrats Dr. Alexander Saftig, VG-Bürgermeister Jörg Lempertz im Namen der Verbandsgemeinde Mendig und Ortsbürgermeister Bernd Merkler im Namen der Ortsgemeinde Bell.
Seit Kindertagen
Anton und Resi Daub, die schon als Kinder gemeinsam spielten, gaben sich am 18. November 1954 vor dem Altar der Beller Pfarrkirche das Ja-Wort. „Ich war in Bell die letzte Braut, die bei der kirchlichen Hochzeit ein schwarzes Kleid trug“, so die dreifache Mutter, fünffache Oma und zweifache Uroma Resi Daub. Standesamtlich heirateten die Eheleute am 14. November in Niedermendig. Der gelernte Schreiner Anton Daub war rund 20 Jahre lang als Gemeindearbeiter in Bell tätig. Außerdem ist er sei 70 Jahren Mitglied bei der örtlichen Feuerwehr und noch bis vor zwei Jahren aktives Mitglied beim Spielmannszug „In Treue fest“.
Blumen aus dem Garten
Resi Daub engagierte sich mit Herz und Seele über 30 Jahre lang als Küsterin der Pfarrkirche St. Florin. Während ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit war es für sie schon zu einer Selbstverständlichkeit geworden, die Kirche mit Blumen aus ihrem Garten zu schmücken. Die immer noch agile Seniorin wurde erst kürzlich von Pastor Ralf Birkenheier offiziell als Küsterin verabschiedet. Ihr Ehemann Anton unterstützte sie bei ihrer Arbeit für die Kirche mit zahlreichen Reparaturarbeiten.
