Tagesfahrt der Senioren-Union Mendig
Auf den Spuren des Rodder Maares
Mendig. Über 40 Seniorinnen und Senioren der Verbandsgemeinde Mendig folgten jetzt einer Einladung der Senioren-Union zum Besuch des Rodder Maares in Niederdürenbach /Brohltal . Am dortigen „Neuer Maarhof“ begrüßte sie die Fremdenführerin Jutta Dietz von der Tourist-Information und erläuterte auf einem einstündigen Rundgang die bisher als Maar bezeichnete flache Senke interessant und anschaulich. Hauptsächlich aus einer kleinen Quelle und von Regenwasser gefüllt wechselten sich hier verschiedene Nutzungen ab.
In Notzeiten (1840) und nach beiden Weltkriegen erfolgten jeweils eine Trockenlegung für Äcker- und Weideland und auch forstliche Nutzung mit Fichten ab 1960. Ab 1998 erfolgte eine Wiedervernässung, die die zum heutigen Zustand als Maarfläche führte. Heinz Lempertz konnte als Sprecher der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft allerdings auf die neuesten Ergebnisse der Forschungen hinweisen, nach denen es sich hier nicht um ein durch explosive Gase entstandener Vulkankrater sondern um eine Implosion von außen handelt. Durch das Vorfinden von sogenannten „geschockten Quarzen“ dürfte es sich in Niederdürenbach in der Tat, was übrigens Prof. Dr. Wilhelm Meyer aus Bonn bereits 1998 vermutete, um einen Meteoriteneinschlag handeln.
Noch lange und hoch interessiert diskutierten die Fahrtteilnehmer bei Kaffee und Kuchen die an diesem Tag für Geist und Körper erholsamen Neuigkeiten, die bereits am 20. Oktober auf einem herbstlichen Wandertag um den Laacher See in verschiedenen Teilstrecken ergänzt werden . Anmeldungen bei Theo Winkel, Tel. (0 26 52) 33 97.
Pressemitteilung
Senioren-Union Mendig
Interessante Neuigkeiten aus der jüngsten Vulkanforschung konnten die Teilnehmer der Tagesfahrt der Senioren-Union Mendig am Rodder Maar erfahren. Foto: privat
