Lokalsport | 06.05.2013

Tischtennis - SV Eintracht Mendig

Bitter - Ungeschlagen Zweiter bei Oberligarelegation

Das Doppel Mac Munk/Eduard Knaub gewann sein Spiel gegen die Lauterer in der Oberligarelegation. privat

Mendig. Am vergangenen Samstag fand in Mendig das Oberligarelegationsturnier vor insgesamt etwa 300 Zuschauern statt. Nachdem der Aufstieg für den gastgebenden SV Eintracht Mendig in die neu geschaffene Verbandsoberliga Rheinland/Rheinhessen bereits mit dem Meistertitel in der ersten Rheinlandliga feststand, erhielt die Mannschaft nun eine weitere Chance. Bei dem hochklassig besetzten Relegationsturnier wurde ein Sieger ermittelt, dem als Nachrücker sogar die Möglichkeit eingeräumt wird, im kommenden Jahr in der noch höheren Spielklasse Oberliga Südwest zu starten. Die Verbandsmeister der Pfalz, des Saarlandes und des Rheinlandes suchten im Modus „Jeder gegen Jeden“ den Sieger. Erst traf die gastgebende Eintracht auf den Saarlandvertreter TTSV 08/DJK Bous und nahm die Hürde mit 9:4. Die zweite Begegnung trugen die Teams aus Bous und der TSG Kaiserslautern aus, wobei sich die Pfälzer erwartungsgemäß durchsetzten (9:2). Die siegreichen Teams aus Mendig und Kaiserslautern trafen anschließend in einem echten Endspiel vor mehr als 160 Zuschauern in der emotionsgeladenen Pfarrer-Bechtel-Turnhalle aufeinander. Dabei stand schon vor dem ersten Ballwechsel fest, dass den Gastgebern aufgrund des Vorergebnisses ein Remis nicht reichen würde. Hochmotiviert und konzentriert gingen beide Teams in die Begegnung, wobei zunächst alles für die Mendiger lief. Die Eröffnungsdoppel gewannen sie nach Erfolgen von Jörg Bitzigeio/Jan Hillesheim und Mac Munk/Eduard Knaub mit 2:1. Auch die erste Einzelrunde sah die Mendiger durch Siege von Bitzigeio, Hillesheim, Munk, Knaub deutlich in Führung. In der Runde der direkten Vergleiche konnten die Eintrachtler den Vorsprung nach einem weiteren Erfolg für Munk und einen von Frank Pfannebecker zwischenzeitlich sogar auf 8:4 ausbauen. Für den Gesamtsieg war aus den noch verbleibenden vier Begegnungen nur noch ein einziger Punkt nötig. Gerade jetzt verließ das Glück die Mendiger. Um jeden Ball wurde vor dem begeistert mitgehenden Publikum gekämpft und auch bei deutlichen Rückständen nicht aufgegeben. So kam es zu insgesamt fünf Partien, in denen im fünften und entscheidenden Satz die Punkte vergeben wurden. Es ist schon fast in sportlicher Hinsicht als tragisch zu bezeichnen, dass alle diese fünf Punkte an die Lauterer gingen. Exemplarisch verlief das Schlussdoppel, bei dem die Mendiger Bitzigeio/Hillesheim auf die für Kaiserslautern antretenden Ungarn Daniel Gabor Kiss/Tamas Orosz trafen. Die Partie verlief unter größtmöglicher nervlicher Anspannung ausgeglichen mit geringen Vorteilen für Mendig. Wieder wendete sich die Glücksgöttin Fortuna von den Mendigern ab, als sie den zweiten Satz mit 13:15 verloren. Die Lauterer, bei denen Kiss durch hochklassigen TT-Sport glänzte und Orosz durch unsportliche Störmanöver auffiel (gelbe Karte vom Oberschiedsrichter), behielten kühlen Kopf. So konnten sie den fünften Satz zum 3:2 gewinnen und damit das Endergebnis von 8:8 festschreiben. Auch das positive Satzverhältnis von 35:28 nutzte den Mendigern nichts und so müssen sie sich ungeschlagen hinter den Lauterern mit dem zweiten Platz in der Relegation zufrieden geben. Sie sollten aber trotz der großen Enttäuschung nicht lange den Kopf hängen lassen. Schließlich haben sie am Ende der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte bewiesen, dass sie auf Oberliganiveau mithalten können.

Training

Trainingszeiten und weitere Informationen über die TT-Abteilung können auf der Homepage unter www.svemendig-tischtennis.de eingesehen werden.

Das Doppel Mac Munk/Eduard Knaub gewann sein Spiel gegen die Lauterer in der Oberligarelegation. Foto: privat

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