Fidele Möhnen boten eine Sitzung der Superlative!
„Die Göttinnen müssen verrückt sein“
Niedermendig. Geradezu ansteckend war die ausgelassene Stimmung der Fidelen Möhnen, als sie angeführt von Obermöhn Elke Lenzen am Schwerdonnerstag in die herrlich geschmückte Laacher See-Halle einmarschierten, die sie getreu dem Motto „Die Göttinnen müssen verrückt sein“ in einen närrischen Tempel umfunktioniert hatten, bei dessen Anblick der mächtigste Gott der griechischen Mythologie, Zeus vor Neid erblasst wäre.
Akteure und Publikum hatten allen Grund zur Freude, denn das, was die höchst engagierten Fidelen Möhnen in diesem Jahr präsentierten, war einfach nur allererste Sahne! Gleich zu Beginn der rundum gelungenen Sitzung begeisterten die Niedermendiger Karnevalsgöttinnen mit ihrem neuen Möhnenlied „An Tagen wie diesen“, während die in Rollschuhen auftretende Susanne Esch das Mendiger Dreigestirn in ihren Fitnesskurs für Göttinnen mit einbezog. Während die KBS-Juniorengruppe, die KBS Tanzgruppe, die Mennijer Mädchen und das Herrenballett Johannishöfer mit atemberaubenden und mitunter artistisch hochkarätigen Darbietungen das närrische Publikum zu orkanartigem Applaus animierten, gerieten die vorwiegend weiblichen Gäste bei dem von den Fidelen Möhnen unter der Federführung von Karin Becker-Schmitt einstudierten Tanz: „Göttinnen des Olymp“ restlos außer Rand und Band!
Auch die von Witz, Geist und zwerchfellerschütternden Pointen geprägten Vorträgen, Büttenreden und Sketche hatten es in sich. Angefangen von einem Vortrag von Anke Bous und Ellen Lenzen, die als Petra und Luzifer Himmel und Hölle in Bewegung setzten, über den einer Kurzkomödie anmutenden „Banküberfall“ (Martina Piotrowsky, Annette Dernbach, Anne Dernbach) oder den herrlich durchgeknallten Sketch der Möhnen: „Verrückte Götter“, bis hin zur „Eroberung des Modeolymps“ durch Martha und Lizbeth (Uschi Schmitz, Anja Jochem), die den Kommandeur der Prinzengarde Edgar Girolstein als Supermodel entdeckten - Jutta Schützdeller, die sich zu den Klängen von Edvard Griegs „Morgendämmerung“ als „stattliche“ Aphrodite im Venuskostüm aus einer überdimensionalen Muschel schälte und den tobenden Närrinnen und Narren im Saal erklärte: „Bevor Ihr jetzt was Falsches denkt, als Göttin kriegste nix geschenkt!“ setzte dem Ganzen die Krone auf. Wären die Geissens zugegen gewesen, hätte Karmen Geissen spätestens zu diesem Zeitpunkt gebrüllt: „Roooobert, das war der Burner!!!“
Im Anschluss an die unvergesslich und kaum noch zu toppende Sitzung begaben die Fidelen Möhnen sich -wie immer- mit einem Großteil ihrer „Fans“ ins Deutsche Haus, wo sie eine rauschende After-Show-Party feierten.
