Aktive der Wacholderwacht Osteifel trafen sich zum Arbeitseinsatz
„Die Heide hat den Winter gut überstanden“
Langscheid/Arft. Nach der Winterpause trafen sich die Aktiven der Wacholderwacht Osteifel zu ihrem ersten Arbeitseinsatz am Wabelsberg bei Langscheid. Dem eisigen Wind trotzend galt es, den großflächig wuchernden Besenginsterbestand einzudämmen, um für die übrigen Heidepflanzen, insbesondere für das Heidekraut, Licht und Lebensraum zu schaffen. „Die Heide hat den Winter gut überstanden“, resümierte Gerhard Krämer aus Langenfeld beim anschließenden gemütlichen Erfahrungsaustausch in der „Wabelsberger Wacholderhütte“. Zwar seien in den Wäldern der Umgebung zahlreiche Bäume, insbesondere die Fichte, unter dem Gewicht des vereisten Schnees umgestürzt, aber der Wacholder habe den Unbillen des Winters gut widerstanden. Es gab auch vereinzelte Kronen- und Astbrüche in den Bereichen Dr. Menke-Park und am Raßberg. Auf dem Wabelsberg sei lediglich eine frei stehende Kiefer unter der Eislast umgeknickt.
Es ist wieder einiges geplant
Für das laufende Jahr hat sich die Wacholderwacht wieder einiges vorgenommen. Neben den monatlich stattfindenden Arbeitseinsätzen in der Heide soll die Naturpädagogik erneut im Vordergrund stehen. Auch die gute Zusammenarbeit mit der Universität Bonn im Bereich der Heide auf dem Weiselstein bei Oberdürenbach soll weiterhin vertieft werden. Peter Krebs aus Königsfeld hat bereits entsprechende Kontaktgespräche geführt und die Unterstützung durch den Verbandsbürgermeister des Brohltals, Johannes Bell, zugesichert bekommen. Beim diesjährigen Wacholderfest in Langscheid stehen wieder Heideführungen und die bei Kindern sehr beliebten „Heuhüpfer-Safaris“ auf dem Programm. Ebenfalls geplant ist eine Exkursion der Wacholderwacht in Hohe Venn unter der ortskundigen Leitung von Ulrich Siewers.
Gerhard Krämer berichtete auch von einer Geldspende der Kreissparkasse Mayen-Koblenz, die durch die Initiative des aktiven Mitgliedes Hans-Werner Krutwig initiiert wurde und zur Anschaffung geeigneten Werkzeugen für die Pflege der Heide verwendet werden soll.
