Digitale Innovationen vor Ort
Digital durch die Mittagspause
aus Mendig
Mendig. Das Kompetenzzentrum DigiMit² der Hochschule Koblenz hat auf dem Marktplatz in Mendig Station gemacht und digitale Innovationen vor Ort vorgestellt – praxisnah und zum selber Erfahren.
Digitalisierung ist in aller Munde, aber wenn man Beispiele aus der Praxis hat, wird einiges leichter verständlich. Jörg Lempertz, Bürgermeister VG Mendig, machte so eine unerwartete Erfahrung mit einem sogenannten Exoskelett. Mit Hilfe dieser Technologie werden körperliche Arbeiten und insbesondere Überkopftätigkeiten erleichtert. „Das entlastet den Rücken und ist ein Gewinn für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz“, war Lempertz begeistert. Darüber hinaus wurde an 3D-Drucker-Prototypen gezeigt, wie beispielsweise Ersatzteile gefertigt werden. Oder aber, wie mit Hilfe der Digitalisierung ein Becher Kaffee serviert werden kann. Ein profaner Vorgang, der in einer anderen Kombination ein Arbeitsschritt sein kann, der zu einer größeren Produktivität führt.
Ziel des Kompetenzzentrums DigiMit² ist es, kleine und mittelständische Unternehmen bei der digitalen Transformation zu begleiten – praxisnah, verständlich und mit einem klaren Fokus auf die Menschen im Betrieb. „Unser Ziel ist es, Digitalisierung greifbar zu machen“, erklärte Rita Emde, Prokuristin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH.
Präsentiert wurde die „Digitale Mittagspause“ von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH (WFG), dem Kompetenzzentrum DigitMi², der Verbandsgemeinde Mendig und der Kreissparkasse Mayen.
www.digimit2.de/digitruck/
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreissparkasse Mayen „schauten“ zusammen mit Rita Emde (rechts), Prokuristin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH, mit Hilfe von VR-Brillen in die Zukunft. Foto: Stefan Pauly/VG Mendig