Allgemeine Berichte | 10.06.2013, 12:38 Uhr

Jubelpaar in Mendig

Edeltraud und Karl-Heinz Steimer feierten Goldhochzeit

Erste Begegnung beim Mendiger Maskenball im Jahr 1962

VG-Bürgermeister Jörg Lempertz (li.) und der Beigeordnete der Stadt Mendig, Thomas Schneider (re.) gratulierten dem Jubelpaar. -SF-

Mendig. Am 5. Juni waren auf den Tag genau 50 Jahre vergangen, dass Edeltrud und Karlheinz Steimer aus Mendig den Bund der Ehe geschlossen hatten. Am  vergangenen Samstag, dem 8. Juni feierten die Eheleute gemeinsam mit ihrer Familie und guten Freunden im Mendiger Hotel-Restaurant „Felsenkeller“ ihre Goldene Hochzeit.

Zu den Gratulanten zählten auch der Mendiger VG-Bürgermeister Jörg Lempertz und der 1. Beigeordnete der Stadt Mendig, Thomas Schneider, der die Grüße des leider verhinderten Stadtbürgermeisters Hans Peter Ammel überbrachte. Am Vormittag hatten die Eheleute sich mit ihren Gästen jedoch zunächst anlässlich eines Dankamtes in der Schwanenkirche Roes bei Kaiffenheim eingefunden, wo sie vor 50 Jahren kirchlich getraut wurden.

Die heute 77-jährige, in Trier geborene und in Niedermendig aufgewachsene Edeltrud Steimer lernte ihren inzwischen 74-jährigen, im Schwarzwald (Gernsbach) geborenen Ehemann 1962 beim ersten Maskenball der Karnevalssession in Niedermendig kennen. Diese glückliche Fügung hatte das Paar letztlich dem Bau der Berliner Mauer im August 1961 zu verdanken.

Damals war Karl-Heinz Steimer als Wehrpflichtiger zunächst drei Monate in Andernach und anschließend 15 Monate in Mendig stationiert.

Wegen des Mauerbaus wurde seine Wehrpflicht um drei Monate verlängert, sodass er fast zwangsläufig auch den Mendiger Karneval und somit seine Edeltrud kennenlernte. Bis das Paar sich in Mendig wiedersehen konnte, vergingen zunächst einige Monate, da Karl-Heinz Steimer nach Ende seines Wehrdienstes zunächst in seine Heimat zurückkehren musste, weil sich hier seine Arbeitsstelle befand.

Als er seine Edeltraud jedoch im Sommer 1962 in Mendig besuchte, fand er mit ihrer Unterstützung in der Bierbrauerstadt eine Stelle als Betriebselektriker, die er im November 1962 antrat. Nachdem das Paar sein Haus in der Niederstraße hergerichtet hatte, wurde am 5. Juni 1963 geheiratet. Edeltraud und Karl-Heinz Steimer haben zwei Söhne und einen Enkel, die ebenfalls in Mendig wohnen.

VG-Bürgermeister Jörg Lempertz (li.) und der Beigeordnete der Stadt Mendig, Thomas Schneider (re.) gratulierten dem Jubelpaar. Foto: -SF-

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag
Wir helfen im Trauerfall Vorsorge
Zukunft trifft Tradition KW 34
Kirmes in Rheinbrohl, 01.09.26
Imagewerbung
150 Jahre Mittler/Pfaffinger
Ahrweiler Weinwochen
Empfohlene Artikel
13 junge Menschen engagieren sich beim fünften IJGD-Workcamp in der Altstadt.
22

Zwei Wochen lang erhielt die Stadt Linz am Rhein tatkräftige Unterstützung aus aller Welt: Vom 1. bis 15. August 2026 fand bereits zum fünften Mal ein Workcamp der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (IJGD) in der Bunten Stadt am Rhein statt. Mehr dazu im RegioMAGAZIN

Weiterlesen

Weitere Artikel
von links nach rechts: Sven Gottschalck, Ulrich Stieber, Nick Falkner, Richard Lindner, Julius Knieps, Werner Kasel und Mario Falkner
300

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie kann ehrenamtliches Engagement in Bad Neuenahr-Ahrweiler künftig noch besser unterstützt und vernetzt werden? Dieser Frage widmeten sich am Mittwochabend Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Vereine und Initiativen sowie ehrenamtlich Engagierte bei einer Informationsveranstaltung im Veedelstreff DomCafé. Auf Einladung der Stiftung Ahrtal informierten sie sich über die Pläne für das neue Ehrenamtszentrum im ehemaligen „Haus der Jugend“.

Von Richard Lindner aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen

Der WKB sorgt in Mayen weiter für erheblichen Verwaltungsaufwand. Sieben von neun Abrechnungseinheiten stehen noch aus. Die FWM fordert deshalb vor weiteren Schritten eine vollständige Kostenbilanz.
666

Mayen. Zwei von neun Abrechnungseinheiten sind beim wiederkehrenden Straßenausbaubeitrag (WKB) bislang bearbeitet – doch bereits jetzt sorgt das Verfahren für erheblichen Verwaltungsaufwand. Nach Angaben der Freien Wähler Mayen (FWM) sind inzwischen mehr als 500.000 Euro an internen und externen Kosten angefallen. Gleichzeitig gibt es Forderungen nach zusätzlichem Personal, um den entstandenen Bearbeitungsstau abzubauen.

Von Michael Helsper aus Mayen

Weiterlesen