Lokalsport | 29.03.2026, 18:48 Uhr

Fußball-Rheinlandliga, 26.Spieltag

„Es wurde mental nicht ganz so wild für uns“

Der Mendiger Torhüter Nico Fogolin konnte die vier Gegentore in Wittlich nicht verhindern. Foto: SK
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SV Eintracht Mendig rutschte durch die 0:4 (0:4)-Niederlage beim Tabellenzweiten SV Rot-Weiß Wittlich erstmals auf einen Abstiegsplatz und steht am Donnerstag gegen Immendorf unter Druck

Wittlich. Bislang stand Aufsteiger SV Eintracht Mendig in dieser Saison noch nie auf einem Abstiegsplatz. Nach der klaren 0:4 (0:4)-Niederlage am 26. Spieltag beim Tabellenzweiten SV Rot-Weiß Wittlich befindet sich die Mannschaft von Trainer Damir Mrkalj mit nur 27 Punkten allerdings erstmals unter dem Strich. 120 Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz am Sportzentrum sahen eine einseitige Begegnung. Schon zur Pause war das Endergebnis eingetütet. Am Gründonnerstag, 2. April, stellt sich um 20 Uhr in einer vorgezogenen Partie des 27. Spieltags der TuS Immendorf an der Brauerstraße vor. Dann ist die Eintracht zum Siegen verdammt.

„Wir hatten von Anfang an nie so richtig Zugriff bekommen“, räumte Mrkalj ein. In der neunten Minute misslang Carsten Thelen ein Blockversuch, Ralf Rizvani traf zum frühen 1:0 ins lange Eck. Eine Verlängerung von Christopher Bibaku verwertete Meliani Saim zum 2:0, er kam relativ leicht zum Schuss (24.). 60 Sekunden zuvor hatte Leonard Zerwas seinen Mitspieler Thelen mit einer Flanke bedient, doch der bekam nicht genug Druck hinter den Kopfball. „Wenn da vielleicht das 1:1 fällt, läuft die Partie möglicherweise etwas anders und wir bleiben länger im Spiel drin“, so Mrkalj. Es kam aber anders: Matthias Wengenroth verursachte einen Foulelfmeter an Saim, den Mohammad Rashidi zum 3:0 verwandelte (28). Wiederum nur vier Minuten später erhöhte Rizvani mit seinem zweiten Treffer an diesem Sonntagnachmittag auf 4:0.

In der zweiten Hälfte stellte der Mendiger Übungsleiter auf ein 5-4-1-System um, damit die Breite besser abgedeckt werden konnte. „Es war ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg. In der 69. Minute haben wir den etatmäßigen Schlussmann Robin Rohr als Feldspieler eingewechselt, das sagt alles über unsere Personalmisere aus. Als das Ding verloren war, haben wir Wengenroth und Brice Braquin im Hinblick auf Immendorf geschont“, verdeutlichte Mrkalj. „Das ganz große Debakel konnten wir verhindern. So wurde es Richtung Donnerstag mental nicht ganz so wild für uns.“

SV Rot-Weiß Wittlich: Daniel Ternes, Gabriel Harig (70. Leonard Tonner), Mohammad Rashidi, Ralf Rizvani, Meliani Saim, Ömer Hakki Kahyaoglu, Christopher Bibaku, Ayman Habbouchi (46. Alexander Klien), Timo Wollny (56. Matthias Heck), Jonas Tarik Ercan, Anton Moruz (56. Julian Schmitz).

SV Eintracht Mendig: Nico Fogolin, Michael Koch, Pascal Zimmer, Alexej Eberhardt, Leonard Zerwas (75. Stephan Gies), Matthias Wengenroth (69. Robin Rohr), Dama Kanouté, Carsten Thelen, Adrian Medic (77. Meris Ramic), Adrian Mecic), Brice Braquin (63. Tim Montermann), Joel Maas.

Schiedsrichterin: Naemi Breier (Zerf).

Zuschauer: 120.

Tore: 1:0 Ralf Rizvani (9.), 2:0 Meliani Saim (24.), 3:0 Mohammad Rashidi (28., Foulelfmeter), 4:0 Ralf Rizvani (32.).

Nächste Aufgabe für den SV Rot-Weiß Koblenz: am Karsamstag, 4. April, um 17.30 Uhr bei der Spvgg Wirges.

Nächste Aufgabe für den SV Eintracht Mendig: am Gründonnerstag, 2. April, um 20 Uhr gegen den TuS Immendorf. (SK)

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Der Mendiger Torhüter Nico Fogolin konnte die vier Gegentore in Wittlich nicht verhindern. Foto: SK Foto: Stefan Schmitz

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